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Lehrtätigkeit und Lehrerfortbildungen / teaching and teacher training


Studentin erprobt Performance mit interaktiven Systemen


Schwerpunkte in der Lehre

Ästhetisch-informatische Medienbildung mit Kindern und Jugendlichen, am Karlsruher Institut für Technologie KIT: Künstlerische Zugangsweisen zur technischen Bildung, Digitale Medien in kreativen Bildungprozessen; interdisziplinäre medienkünstlerische Bildung; gestaltungsorientierte Medienpädagogik, Medien in der künstlerischen Praxis; ästhetisch-künstlerische Bildung Mixed Reality-Lernräume, kreative Medienkompetenz mit Hypermedia- und Mixed Reality-Systemen im Kontext von Medientechnologie, Technikgestaltung, Lernmedien u. Erlebnisräumen, Emotional Technology Design, interdisciplinary media arts education, future education and learning scenarios, Mensch-Maschine-Interaktion mit multimodalen Schnittstellen in Bildungsprozessen/kindgerechte Interfaces für Lernprozesse, interdisziplinäre Medien-Kunst-Labore/ Media art labs as a didactic concept at school and university level


Karlsruher Institut für Technologie KIT / Karlsruhe Institute of Technology KIT
Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik IBP/
Institute of Vocational and General Education

Lehrveranstaltungen im SoSe 2014

"Mentoring von Portfolioarbeit mit Jugendlichen im Anwendungsbereich "Virtuelle Welten und Games"
Projektseminar zus. mit Simone Bekk M.A. im Rahmen des Forschungsprojekts "MediaArt@Edu" in Kooperation mit dem ZKM | Museumskommunikation, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit Karlsruhe, USS GmbH, AAW. Orte: KIT, ZKM

Lehrveranstaltungen im WS 2013/14

"Licht_gestalten: Mentoring und Portfolioarbeit mit Jugendlichen"
Projektseminar zus. mit Simone Bekk M.A. im Rahmen des Forschungsprojekts "MediaArt@Edu" in Kooperation mit dem ZKM | Museumskommunikation, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit Karlsruhe, USS GmbH, AAW. Orte: KIT, ZKM

Lehrveranstaltungen im SoSe 2013

Künstlerisch-technische Medienbildung: Ästhetische Projektportfolioarbeit im Bereich "Roboter_gestalten"
Projektseminar im Rahmen des Forschungsprojekts MediaArt@Edu, zus. mit Andrea Wuest, M.A., in Kooperation mit dem ZKM, der Bundesagentur für Arbeit Karlsruhe und der Hardtstiftung e.V. Ka. Im Seminar erarbeiten die Studierenden Mentoring-Konzepte mit Ästhetischer Projektportfolioarbeit zur Lernprozessbegleitung von Jugendlichen außerschulischer berufsvorbereitender Bildungsmassnahmen im Themenbereich Roboter_gestalten. Im Anschluss daran finden am KIT kunstpädaggische Einführungsveranstaltungen und am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Workshops mit Künstlerinnen, Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Jugendlichen statt.

Lehrveranstaltungen im WS 2012/13

Digitale Medien in der Berufsorientierung
Projektseminar in Kooperation mit dem BEO-Netzwerk zur Berufsorientierung der Jugendagentur Karlsruhe und der Friedrich-Realschule Durlach. Blocktermine s. ILIAS (FR: IBP, DO: Schule)


Lehrveranstaltungen im SoSe 2012

Forschungsseminar: Digitale Medien in der Berufsvorbereitung
Die TeilnehmerInnen entwickeln und erproben eigene Forschungsvorhaben im Bereich mobiler Medien mit Jugendlichen in der Berufsvorbereitung (In Kooperation mit der Hardtstiftung e.V., Direktor: Michael Schröpfer). Vorbesprechung: Do, 19.4., 11.30-13Uhr, Blocktermine n.V.



Lehrveranstaltungen im WS 2011/12

Initiative IBP-GirlsLab: Didaktisches Material entwickeln und erproben

Die TeilnehmerInnen entwickeln didaktische Materialien für den Projektunterricht im Bereich "Smart Textilien", die später im Rahmen eines Workshops erprobt werden. "Smart Textilien" und "anziehbare Medien" (Wearables) bilden eine neue Generation eingebetteter mobiler Systeme. Verwendet werden z.B. leitfähiges Garn, Mikrosensoren, -motoren, LED und einnähbare Platinen (LilyPad). Neue Schnittstellen werden zwischen Körper, Kleidung und Umgebung erlebbar. Das Seminar findet im Rahmen des Forschungsprojekts "IBP-GirlsLab" statt. Seminar, 2 SWS, Handlungsfelder, Schlüsselqualifikationen SQ, BoZ, Anmeldung im E-Studium sowie über House of Competence HoC/KIT

- Erprobung von interaktiven Medien und Textilien im Bereich der Sensor- und Aktuator-basierten Systementwicklung mit Arduino LiLyPad und AMICI
- Entwicklung und Erprobung von didaktischem Material und Szenarien im Bereich "Smart Textilien" anhand von Arbeiten aus Kunst und Design
- Konzeption eines medienpraktischen Workshops und Durchführung für Mitarbeiter des ZKM , in Kooperation mit Janine Burger, Leitung ZKM | Museumskommunikation)
- Projektarbeit in Arbeitsgruppen, Workshopmoderation, multimediale Studierendenpräsentation




Lehrveranstaltungen im SoSe 2011

"Smart Textilien" als Kontext für künstlerische Zugangsweisen zur technischen Bildung mit Mädchen
2+2 SWS, Anmeldung und Termine im E-Studium, Termin: Do, 17.30-19.00, IBP, Geb. 0.641, R. 218; Fr, 7.45-9.20, Hebel-Realschule, Anmeldung IBP im E-Studium, Mi, 18.5. Workshop mit Stefanie Wuschitz, Media artist, hacker, Wien. miss baltazar's laboratory

Lehrangebot am Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale ZAK des KIT, SoSe 2011

Lehrangebot am House of Competence HoC des KIT, unter Berufsfeldorientierten Zusatzqualifikationen (BOZ) für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften




Lehrveranstaltungen im WS 2010/11

IBP-GirlsLab - Künstlerische Gestaltung digitaler Medien zur Förderung von Mädchen im Bereich technischer Bildung

Lehrveranstaltung im Rahmen des Forschungsprojekts "Künstlerische Zugangsweisen zur technischen Bildung mit interaktiven Medien zur Förderung von Mädchen und jungen Frauen an Schule und Universität (ACRONYM: IBP-GirlsLab)", Text zur LV

Verbindliche Anmeldung online/ per E-mail. Details s. E-Studium. LV in Kooperation mit Janine Burger, Leitung ZKM | Museumskommunikation, 4 SWS, Handlungsfelder, Fr



Hochschullehre seit 1999
Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung | Kunsthistorisches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (1/2001-2/04) | Fernstudienzentrum der Universität Lüneburg (1999-2003) | Fachhochschule Frankfurt a. M. (2004-5) | Fach Bildende Kunst der Universität Flensburg (2004-6) | KUNSTUNIVERSITÄT LINZ, Austria, Bildnerische Erziehung (seit 2005/06) | Pädagogische Hochschule Freiburg | Institut für Medien in der Bildung (Vertretungsprofessur Medienpädagogik 2007-09) | Universität Flensburg (2009/10) | KIT/IBP seit 2010

Interdisziplinäre medienkünstlerische und medienpädagogische (Lehrer)aus- und -fortbildung, Etablierung eines Lehrangebots bezüglich digitaler, interaktiver Medien, Hypermedia- und Mixed Reality-Umgebungen innerhalb der Bildenden Kunst (künstlerische Medienpraxis) und der Kunstdidaktik. In Verbindung mit Unterrichtsversuchen an Schulen können Lehramtstudierende am Unterricht teilnehmen und in begleitenden, praxisorientierten Seminaren das Thema ästhetisch-informatischer Lernprozesse reflektieren. Der besondere Praxisbezug besteht auch darin, dass Studierende die Möglichkeit haben, sich mit innovativen Medientechnologien praktisch - im Rahmen eigener künstlerischer Konzepte - und theoretisch auseinanderzusetzen und diese Erfahrungen für den zukünftigen Lehrerberuf sowie für ausserschulische Berufsfelder zu reflektieren. In der Medienpädagogik Realisierung einer integrierten Kunst- und Medienpädagogik im Projektkontext.


Medienpaedagogik PH Freiburg@ARS Electronica Linz 08, Cyberarts im O.K., Salat, Johannes Gees, CH (Foto: Sebastian Biefang)

Unter innovativer Lehre verstehe ich die Ausrichtung auf aktive Gruppenarbeit und die Integration unterschiedlicher Lernformen, Vermittlungsmethoden, Medien und Lernorte. Arbeitsformen sind vor allem das Projektlernen in Praxisprojekten (integrierte medienkünstlerische und medienpädagogische Praxis) sowie die Präsentation und Ausstellung der Studienarbeiten in Zusammenarbeit mit ausserhochschulischen Lernorten und Kooperationspartnern (z.B. Schulen und ausserschulische Bildungsträger wie das Wiss. Institut des Jugendhilfswerks an der Universität Freiburg e.V., das ZKM | Museumskommunikation sowie Kommunikation & Medien e.V.. In Ästhetischen Lern- und Forschungstagebüchern (real & digital) werden Erkenntnisinteressen formuliert, Methoden entwickelt und Prozesse visuell dokumentiert und reflektiert. Workshop- und Werkstattorientierung, Projektarbeit und forschendes Lernen in Projektkontexten werden dabei integriert.

Auswahl der Themenfelder, insbesondere im Bereich der Digitalen Medien, die theoretisch und praktisch erarbeitet werden:
- Mixed Reality-Spiele-Welten (im Unterricht)
- Interaktive Installationen und Environments mit Mikrocomputern
- Performative Ansätze und interaktive Bühne, Darstellendes Spiel mit digitalen Medien (im Unterricht)
- Erweiterte 3D-Internet-Kommunikationsräume (z.B. Second Life, Hypermedia, Web-basierte Community-Kulturen, Blogs, Wiki, Podcast, Vlog, Storytelling)
- Mobile und lokative Medien sowie Wearables in Kunst und Unterricht (Mikrocomputer, handheld devices: Handy/Smart phone, GPS)
- Medienkünstlerische Praxis
- Medienpädagogik in Theorie und Praxis
- Medienkunst, -kultur & -bildung
- Medienforschung
- Arts, computer science and technology education through the arts and artistc processes




Lehrveranstaltungen im SoSe 2010

Universität Flensburg, BA Vermittlungswissenschaften (Medien)

Orte und Unorte in realen und virtuellen Welten erforschen: Ein interkulturelles und kooperartives Projekt

in co-operation with Profa. Dra Maria Cristina V. Biazus, Department of Visual Arts at the Art Institute of the Federal University of Rio Grande Do Sul, Porto Alegre, Brazil, Sprachen: Dt/Eng. Achtung Terminänderungen!



Kunstuniversität Linz, Department of Art Education

Fortsetzung der LV, Termine folgen


Lehrveranstaltungen im WS 2009/10

Universität Flensburg, BA Vermittlungswissenschaften/ Bildungswissenschaften, MA Kultur – Sprache – Medien, ÜBUNG Sprachen: Dt./Englisch

Orte und Nichtorte in realen und virtuellen Welten erforschen: Sense of place als interkulturelles Interface fuer kooperative Projekte /research in places and non-places in real and virtual worlds

Ein internationales Projekt mit Studierenden der Bundesuniversitaet Rio Grande Do Sul, Porto Alegre, Brasilien.
Praesenz- und Onlinesitzungen: geplante TERMINE werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben. Treffen mit brasil. Stud. inworld SL
Sprachen: Deutsch (Face to Face), Englisch (SL)

Zunaechst werden Orte und Unorte im real-physischen Raum in Gruppen untersucht, medial aufbereitet und den Studierenden präsentiert. In der 2. Phase werden Orte in der Welt Second Life erforscht. Dort koexistieren interaktive Figuren (Avatare), Objekte und architektonische Entwuerfe, die sich im Netz zu einer interaktiven Welt zwischen Schoenheits, Gender- und Idyllen- Konstruktionen verbinden.
Anforderungen: Regelmaessige und aktive Teilnahme und Mitarbeit in einer Projektgruppe sowie bei der Auswertung erforderlich. Aesthetisches Forschungstagebuch, Erstellung eines Avatars, Praesentation/Ausstellung.
GERAETE: moeglichst eigene Laptops, Internetzugang


Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien Offenburg, Fakultät Medien und Informationswesen (M+I)

Game based Learning in der Hochschule, Probevorlesung, 19.1.2010


Kunstuniversitaet Linz, Department of Art Education

in co-operation with Profa. Dra Maria Cristina V. Biazus, Department of Visual Arts at the Art Institute of the Federal University of Rio grande Do Sul, Porto Alegre, Brazil

Places and non-places: artistic research in real and virtual space

In the seminar, the issue of places and unplaces is being explored from an artistic research perspective. Students in Germany, Austria and Brasil are supposed to work together in teams.
In the first phase of the seminar, issues of places and non-places are examined the different countries using different media, presented and discussed through the environment of Second Life. In a second phase the participants will undertake the research in the digital community environment of Second Life. Second Life (SL) is the famous virtual 3D community space in which a variety of interactive inhabitants (avatars), objects, and space constructions co-exists. A variety of styles of urban space, architecture and landscapes as well as venues imaginable are to be found navigating the environment. Furthermore diverse sorts of interactive avatars cohabit in the public space mirroring concepts of aesthetics as well as social behaviour of the physical world. A specific kind of aesthetic has evolved from the putting together of styles, forms, colours and last not least behaviour of the interactive entities. However, since the big hype of SL in the mass media in 2006/7, only little research has been undertaken from an artistic research perspective (cp. Reimann/Biazus, 2007). In the project, students research the environment, the concept of the aethetics and "anaesthetics", idylls as well as anti-idylls created in SL by the users. A concept of artistic research is applied, art projects are developed using machinima, public interventions, collections, screenings and the like.

language: German, online meetings with the Brasilian students will be in English)
Termine: N.N:



Lehrveranstaltungen im SoSe 2009

Kunstuniversität Linz, Bildnerische Erziehung/Art Education

LV in Kooperation mit dem Art Institute der Bundesuniversität Rio Grando Do Sul, Porto Alegre, Brazil (Profa. Dra Cristina V. Biazus)

Art projects as research in Second Life. An interdisciplinary and international project with students of art and computers in education (dt. Version Ufgonline), Projektstudie, Nr. 420.108

SL is the famous virtual 3D community space in which a variety of interactive inhabitants (avatars), objects, and space constructions co-exist. A variety of styles of urban space, architecture and landscapes as well as venues imaginable are to be found navigating the environment. Furthermore diverse sorts of interactive avatars cohabit in the public space mirroring concepts of aesthetics as well as social behaviour of the physical world. A specific kind of aesthetic has evolved from the putting together of styles, forms, colours and last not least behaviour of the interactive entities. However, since the big hype of SL in the mass media in 2006/7, only little research has been undertaken from an artistic research perspective (cp. Reimann/Biazus, 2007). In the project, students research the environment, the concept of the aethetics and "anaesthetics", idylls as well as anti-idylls created in SL by the users. A concept of artistic research is applied, art projects are developed using machinima, public interventions, collections, screenings and the like. In collaboration with: Profa. Dra Maria Cristina V. Biazus, Art Institute, Department of Visual Arts at the Federal University of Rio Grande Do Sul, Porto Alegre, Brazil/ NESTA research group (Block-Termine: 26.3. 17-19 Uhr, 27.3. 10-18 Uhr, 28.3.2009 9-14 Uhr/10-15 Uhr)

Please note: The new Call for participation: "Art projects as research in Second Life" can be accessed at LabforCulture and Mediamatic.net. Please contact Daniela Reimann by email to agree dates.

9/2009: LEF@Ars09 to take place at Ars Electronica 2009, 1-9 September 2009.


Lehrveranstaltungen im WS 2008/09

Professurvertretung für Medienpädagogik (W3) am Institut für Medien in der Bildung, Abteilung Medienpädagogik, Pädagogische Hochschule Freiburg

Semesterdaten: Beginn der Vorlesungszeit: 13.10.2008 | Beratungswoche: 13.10. - 17.10.2008 | Prüfungswoche: 09.02. - 13.02.09 | Ende der Vorlesungszeit: 14.02.2009 | Veranstaltungsfreie Tage: Tag der deutschen Einheit, Fr, 03.10.2008, Weihnachtsferien: 24.12.2008 - 06.01.2009, Anmeldung (alle Veranstaltungen) unter StudIP.
Medienwoche der Interdisziplinären Gruppe am Institut für Medien in der Bildung vom 2.2.-5.2.09, 12-14 Uhr, Mensazwischendeck und Videokubus im Kunsttrakt.
Studentischer Mitarbeiter: Sebastian Biefang (Unterstützung der Medienprojektseminare)


Medienpaedagogik PH Freiburg @ Campus Tokyo@Ars Electronica Linz 08 ("ephemeral melody" is a novel musical instrument using soap bubbles).

Leitbegriffe, Konzepte und Modelle der Medienpädagogik
BA (Modul "Medien in Erziehungs- und Bildungsprozessen" im BA Erziehung und Bildung) EB D G H R W 2.0 Std., (IMB 021), Vorlesung, Do, 8-10, Teilnehmerbegrenzung keine, KA/102
In der Vorlesung werden die grundlegenden Leitbegriffe, Konzepte und Modelle der Medienpädagogik vermittelt und in den Kontext von medienpädagogischer Forschung und Praxis gestellt. Lit. s. Semesterfahrplan

Medienpädagogisches Handeln in Praxisfeldern
BA (Modul "Medien in Erziehungs- und Bildungsprozessen" im BA Erziehung und Bildung, Do, 10-12, KA 002, Seminar zur Vorlesung
Das Seminar steht in Verbindung mit der Vorlesung. In Projekten sollen Konzeptionen für und in Kooperation mit der medienpädagogischen Praxis kooperativ erarbeitet und präsentiert werden. Kooperationspartner/ Lit. s. Semesterfahrplan/StudIP. (Projektpräsentation und Erstellung von Lerneinheiten, Arbeitsmaterial und Modulkonzeption für Vermittlungswissenschaften).
Im Seminar wird der Bezug zur medienpädagogischen Praxis hergestellt und als kooperative Projektarbeit realisiert. Es wird ein Projekt in Kooperation mit einem realen Auftraggeber (ZIMT der Universiät Flensburg) im Feld der "Medienkompetenz bei der Einführung neuer Technologien in Bildungsinstitutionen" realisiert. Dabei soll ein Lernmodul zur Einführung interaktiver Tafeln (Whiteboard/Smartboard) entwickelt werden, das zum Abschluss präsentiert (Modulprüfung, Termin:12.2., ab 10.00 Uhr; KA 002) und erprobt wird. Das interaktive Whiteboard/Smartboard, das in in SH in die Schulen eingeführt wird, wird im Seminar in kreativer und experimenteller Weise erforscht und für die Vermittlung aufbereitet. Kreative, experimentelle und künstlerische Ansätze mit Wiimote und Infrarot-Stift werden gezielt einbezogen, um kreative Vermittlungsansätze zu initiieren. Kooperationspartner: Zentrum für Informations- und Medientechnologien (ZIMT), Bereich Medienpädagogik, Universität Flensburg. Ansprechpartner: Werner Fütterer, Studentischer Mitarbeiter: Sebastian Biefang
Videos:
-Johnny Chung Lee demos Wii remote hacks at TED talks


Tangible Media: Studierende erproben interaktive Smartboards für die Lehrerbildung

Medienkompetenz und/oder Medienbildung
(IMB 023), D G H R W 2.0 Std. Se/HSe, NEUER TERMIN Fr, 10-12, KGV 007 Teilnehmerbegrenzung 25
Im Seminar werden Begriffe, Ansätze und Theorien der Medienbildung anhand von Praxisbeispielen reflektiert und überprüft. Dazu werden Fragestellungen für eine ganzheitliche zeitgemässe Medienbildung im 21. Jh in thematischen Arbeitsgruppen entwickelt, im Rahmen des Wikis Medienkompetenz-Medienbildung umgesetzt und online präsentiert. Im Rahmen des Seminars wird ausserdem der aktuelle Wikipedia-Eintrag erweitert bzw. erstellt. Studentischer Mitarbeiter und Koordination Wikipedia-Eintrag: Sebastian Biefang
Literatur: Reimann, Daniela (2006): Ästhetisch-informatische Medienbildung mit Kindern und Jugendlichen, Grundlagen, Szenarien, Empfehlungen. Oberhausen. Weitere Literatur/Internetquellen im Semesterapparat 96, sowie auf dem Wiki. Software: Doku-Wiki. Registrierung unter: http://www.daniela-reimann.de/medienbildung,
sonstige Software: free mind

Medienwirkung – Mediennutzung
(IMB 024), D G H R W 2.0 Std. Se/He, Mi, 18-20, KA 004
Teilnehmerbegrenzung 25; Anmeldung unter: http://studip.ph-freiburg.de; wöchentlich
Die zunehmende Nutzung unterschiedlichster Medien ab dem Kindesalter und die damit verbundenen Wirkungen werden im Seminar im Projektkontext erarbeitet. Ein forschungsorientiertes Vorgehen wird im Rahmen eines selbst entwickelten, exemplarischen Beispiels umgesetzt und präsentiert. Literatur und Internetquellen s. StudIP/Semsterfahrplan, Software u.a.: Grafstat
Jim Studien 2006, 2007 (download)

Digitale Medienkulturen in Theorie und Praxis
IMB 037, Fr, 12-14, KGV 007
Im Seminar werden Beispiele und Werkzeuge der aktuellen Medienkulturformen u.a. der sogenannten Participatory Culture vorgestellt, untersucht und praktisch erprobt. Kulturelle Phänomene und Schlüsselbegriffe wie "Attention – Aufmerksamkeit" sowie "Mitmach-Web" und "Online-Community" werden erforscht. Möglichkeiten für die medienpädagogische Praxis, wie z.B. Video response, werden praktisch erprobt, theoretisch fundiert, für die Medienpädagogische Praxis reflektiert und präsentiert. Studierende entwickeln einen Wettbewerb für Jugendliche zur Video-response auf YouTube.
Literatur und Internetquellen:
-Jenkins, Henry: Confronting the Challenges of Participatory Culture: Media Education for the 21 Century, White Paper PDF
-Blog: Henry Jenkins’s blog
-Lassig, Lawrence: free culture (free copy download at: http://lassig.org)
-Claus Pias, Joseph Vogl, und Lorenz Engell (Hrsg. 2004): Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Theorien von Brecht bis Baudrillard (Deutsche Verlags-Anstalt DVA)
-Johnny Chung Lee demos Wii remote hacks at TED talks
-Robinson, Ken: Changing Paradigms, lecture @ RSA, series on “Removing barriers to social progress”, as well as Sir Ken Robinson @TED talks (www.ted.com): Do schools kill creativity
feldforschungen zur digitalen kunst & gesellschaft, BR 2 Podcast, Reihe: suchmaschine wissen macht, Hörspiel und Medienkunst.

Literatur und Internetquellen für alle LV s.StuIP/bzw. Semesterfahrplaene der LV, ausserdem
-Jim Studien 2006, 2007 (download)
-Reimann, Daniela (2006): Aesthetisch-informatische Medienbildung mit Kindern und Jugendlichen, Oberhausen (Athena)

Folgende Neuerscheinungen finden Sie in Kürze in der Bibliothek der PH:
-Stocker, Gerfried, Schöpf Christine (Hrsg.): Ars Electronica 2008: A New C Economy - wenn Eigentum an seine Grenzen stösst: A New Cultural Economy - The Limits of Intellectual Property sowie
-Christine Schöpf, Gerfried Stocker, Hannes Leopoldseder (Hg), Cyberarts 2008, (Hatje Cantz) (hier der Podcast zur Ars Electronica 2008) sowie
-Christa Sommerer, Laurent Mignonneau, Dorothee King: Interface Culture. Artistic aspects of interaction, Bielefeld September 2008, transkript
-Lieber, Gabriele (Hrsg.): Lehren und Lernen mit Bildern. Handbuch einer Bilddidaktik, Baltmannsweiler September 2008 (Schneider)

-International Handbook of Research in Arts Education, series: Springer International Handbooks of Education, Vol. 16 Bresler, Liora (Ed.) 2007, ISBN: 978-1-4020-2998-1



Lehrveranstaltungen an der Kunstuniversität Linz, Bildnerische Erziehung im WS 2008/09

Die Lehrveranstaltung im WS findet im 02/03 2009 statt. Termine folgen.

Vorlesungsbeginn: Donnerstag, 2. Oktober 2008; Lehrveranstaltungsfreie Zeit: Montag, 22. Dezember 2008 bis Dienstag 6. Jänner 2009: Montag, 2. Februar 2009 bis Sonntag 1. März 2009

Bildnerische Erziehung/Kunstuniversität Linz @ARS Electronica 2008


Lehrveranstaltungen im SoSe 2008

Fortsetzung der Professurvertretung für Medienpädagogik (W3) am Institut für Medien in der Bildung, Abteilung Medienpädagogik, Pädagogische Hochschule Freiburg

Exkursionsangebot

Termin: 4.-9. September, Linz, Austria
Exkursion im Seminarkontext zum Ars Electronica Festival und Ars Electronica Center, 4.-9. September 2008, Linz, Austria. Vorbesprechung am Mo, 5.5.08, 18 Uhr, KA 003. Kosten ab 12 Teilnehmern ca. 190,- Euro (inkl. Festivalpass, Bahnfahrt, 5 Übernachtungen im Jugendgästehaus Linz m. Frühstück). Weitere Informationen per Email an Daniela Reimann oder i. d. Sprechstunde, Mi, 15-16 Uhr, Kunzenweg 15, 03/33 (3. OG, IMB). Reisekostenzuschuss durch das Fach Medienpaedagogik! Es werden eigene Sende-Beiträge in Gruppen erstellt. Dabei werden eigene Ideen im diesjährigen Themenbereich "A New Cultural Economy: When Intellectual Property Runs Up Against its Limits" für Medienpädagogik und BE erschlossen und später u.a. über soundnezz.de publiziert. Die Exkursion wird in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz, Abt. Bildnerische Erziehung (Prof. Dr. Angelika Plank), dem AEC (Leitung Nicoletta Blacher), ü19 freestyle computing-Wettbewerb (Projektleitung: Susi Windischbauer) durchgefürt.
Anmeldung über StudIP. Nähere Information über die Exkursion und das Festivalprogramm hier. Zur Einstimmung ins Thema der Ars "A New Cultural Economy: When Intellectual Property Runs Up Against its Limits":
Vortrag von Lawrence Lessig, "How creativity is being strangled by the law", at TED-Talks sowie at YouTube.
Impressionen @YouTube, Video-Collage ARS-Projekt 08 von Studierenden der Medienpädagogik: Sebastian Biefang, Tom Weidenfelder, Johannes Winter, Dorothea Billig

Link zu StudIP | LSF Hochschulportal


ZKM-You_niverse in Second Life

Einführung in die Medienpädagogik, (IMB 014), Terminänderung: Mi, 18-20 in KA 004, 2 SWS

Im Seminar werden die Grundlagen der Medienpädagogik und ihre Begriffe, Handlungsmodelle und Theorien erarbeitet. Wie sieht eine zeitgemäße Medienbildung im Medienzeitalter aus, die über Anwendungskenntnisse hinausgeht und die Medientechnologien als Kulturform – über die Werkzeugmetapher und den Einsatz des Computer als Informationsquelle hinausgehend – reflektiert. Wie lassen sich Medienkompetenzen zeitgemäß definieren und operationalisieren? Welche medienpädagogischen Kontexte sind denkbar? Ansätze, Projekte und Szenarien einer handlungsorientierten Medienpädagogik im Feld der audio-visuellen und interaktiven Medien, die zur Förderung einer differenzierten Wahrnehmung, Gestaltung und Reflexion der Medien, initiiert wurden, werden untersucht. Internationale Ansätze und Modelle der Medienpädagogik werden vorgestellt. Der Bezug zur medienpädagogischen Praxis wird hergestellt. Im Rahmen des Seminars wird das Institut für Informatik an der Universität Freiburg besucht. Anforderungen: Präsentation bzw. Gestaltung einer Sitzung sowie regelmässige, aktive Teilnahme werden vorausgesetzt.
Auswahl Literatur, Medien und Internetquellen: Semesterapparat Reimann 96.
Moser, Heinz: Einführung in die Medienpädagogik, Opladen 2000. Ausserdem zum Downlaod:
Henry Jenkins: Confronting the Challenges of Participatory Culture: Media Education for the 21 Century, White Paper (PDF). Vortrag at USC Annenberg Center: Henry Jenkins, From YouTube to YouNiversity: Learning and Playing in an Age of Participatory Culture.

Mediensozialisation: Kinder- und Jugendmedien, (IMB 015), Mi 16-18, KA 004, 2 SWS

Die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen im Medienzeitalter in zunehmend konvergenten Medienwelten ist von interaktiven Kommunikations- und Handlungsräumen geprägt. Robotische Spielzeuge, Computerspiele, virtuelle Welten und Online-Gemeinschaften sowie Handy und Internet haben längst Einzug ins Kinderzimmer gefunden. Die Studierenden erarbeiten die eigene Medienbiografie im Rahmen eines Projekts. Erinnerungen, Spurensuche und Wiederentdeckung der Medienangebote, -stars und -welten der eigenen Kinder- und Jugendzeit werden als Anlass für eine tiefgründige Reflexion der eigenen Mediensozialisation sowie der anderer Mediengenerationen heran gezogen. Biografisches Lernen bedeutet, die eigene Biografie und Lebensgestaltung als didaktischen Ansatz für die Kultur- und Medienbildung zu begreifen. Im Sinne des Mottos "Bio muss erst grafiert werden" (Pazzini, J., 2002) soll Erinnerungsarbeit bezüglich und mit einer Vielzahl ästhetischer und diskursiver Medien zum Ausdruck gebracht werden. Dabei können unterschiedliche Objekte, Filme, Fotos, Ausschnitte, Texte u.a.m., gesammelt, konzipiert und im Kontext einer Auseinandersetzung mit der eigenen Mediensozialisation als Collage, Installation o.äh. arrangiert, gestaltet und präsentiert werden.


re-thinking the media worlds of one's childhood: exhibition of students works summer semester 2008 (PH Freiburg, Institut für Medien in der Bildung/ University of Education Freiburg, Institute of Media in Education)

zugehörige Publikation in PH_FR: Mediensozialisation: Medienbiographie als Feld für die Integration ästhetisch-künstlerischen und medienpädagogischen Handelns, PDF

Auswahl Literatur und Internetquellen:

-Pazzini, Karl-Josef (2002): Bio muss erst grafiert werden, in: Blohm, Manfred: Berührungen und Verflechtungen. Biografische Spuren in ästhetischen Prozessen, Köln
-Hoffmann, D., Mikos, L. (Hrsg., 2007): Mediensozialisationstheorien. Neue Modelle und Ansätze in der Diskussion, Wiesbaden
-Daniel Süss (2004): Mediensozialisation von Heranwachsenden. Dimensionen – Konstanten – Wandel, Wiesbaden
-Neumann-Braun, Klaus, Richard, Birgit: Coolhunters. Jugendkulturen zwischen Medien und Markt. Frankfurt a.M. 2005 (Suhrkamp), sowie: DVD, Web site Coolhunters
-Nöhring, Rotert, Sausmikat (Hrsg., 2008): YOUNG IDENTITIES GLOBAL YOUTH, (s. Festivalkatalog), European Media Art Festival Osnabrück 2008, Ausstellung 23.4.-25. 5. in der Kunsthalle Dominikanerkirche
-Sander, Ekkehard /Lange, Andreas: Der medienbiographische Ansatz. in: Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz, S.115
-Cordula Günther/Eva Scherf/ Paul Bartsch: Mediensozialisation und Medienwirkung, erschienen in: Dialog 3.4: Material zum Wahlpflichtkurs "Moderne Medienwelten" an Sekundarschulen und Gymnasien in Sachsen-Anhalt, Herausgeber: LISA Halle (Saale) 2001, Online [12.4.2008]
-Tilemann, Friederike: Das narrative Interview in der Biografieforschung, in: Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz, S.291
-Bachmair, Ben: Mediensozialisation im Alltag, in: Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz, S.95
-Baacke,D./Sander, U./ Vollbrecht, R. (1990): Lebensgeschichten sind Mediengeschichten. Lebenswelten Jugendlicher 2, Opladen
-Sonstiges: Arbeitsblätter, u.a. Medienspuren im eigenen Leben sichern

Einladung zur Ausstellung "SPURENSICHERUNG - Medienbiographien multimedial"

Short paper zum Seminar: Daniela Reimann: Medienbiographie als Feld für die Integration aesthetischen Handelns in die medienpaedagogische Ausbildung an der Hochschule – ein modellhaftes Seminar, in: PH FR Nr. 1/2009, Schwerpunkt POSITIONEN, Zeitschrift der Paedagogischen Hochschule Freiburg, University of Education Freiburg (University Press)

Forschungsseminar Medienpädagogik: Konzeption und Erprobung von Forschungsmethoden anhand eines Beispiels, (IMB 016), Fr, 12-14, KA 004, 2 SWS

Qualitative Forschungsmethoden und -instrumente werden anhand der praktischen Erforschung des simulierten, interaktiven 3D-Raums und der ihn bewohnenden Identitäten, der eine neue Kulturform darstellt, entwickelt und erprobt. Im Seminar werden Kriterien für die Untersuchung medienpädagogischer Angebote in Gruppenprojekten erarbeitet. Die Teilnehmer entwickeln ein Erkenntnisinteresse im Zusammenhang mit der 3D-Welt Second Life. Individuelle Sammlungen von Material, Fragestellungen und Versuchsanordnungen inkl. der kriterienorientierten Interpretation und Auswertung qualitativ-empirischen Materials, in dem eigene Forschungsfragen formuliert, dargestellt und visualisiert werden. Einzelne Arbeitsgruppen untersuchen dem eigenen Erkenntnisinteresse entsprechend jeweils eigene Forschungsfragen. Anhand von Versuchsanordnungen wird der Untersuchungsgegenstand entwickelt, werden Methoden dargelegt, visuell dokumentiert (real & digital) und reflektiert. Eine Präsentation der Arbeiten ist geplant.
Teilnehmer, die über ein eigenes Notebook verfügen, bringen dies bitte mit. Anforderungen: Entwicklung und Realisation eines Forschungsvorhabens in /über Second Life, Präsentation und die regelmässige Teilnahme werden vorausgesetzt. (Die folgenden Termine finden im Block statt: am 23.5., 6.6., 4.7., 12-20 Uhr/12-18 Uhr, 11.7. (12-14) inworld Präsentation (KG III -115)

Auswahl Literatur und Internetquellen (im Semesterapparat 96)
-Peez, Georg (Hrsg., 2007): Handbuch Fallforschung in der ästhetischen Bildung / Kunstpädagogik. Qualitative Empirie für Studium, Praktikum, Referendariat und Unterricht. Baltmannsweiler
-Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz
-Fragebogensoftware Grafstat
-Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz
-Ehlers, Ulf-Daniel: Qualitative Onlinebefragung, in: Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz, S. 279ff
-Keuneke, Susanne: Qualitatives Interview, in: Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz, S. 254ff
-Mikos/ Wegener: Wie lege ich eine Studie an?, in: Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz, S. 172ff
-Neuss, Norbert: Fallstudien in der medienpädagogischen Forschung, in: Mikos, Lothar u. Wegener, Claudia (Hrsg., 2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, Konstanz, S. 152ff
-Internetportal zur Einführung in die Methoden der qualitativen Sozial-, Unterrichts- und Schulforschung: QUASUS
-Tutorial/Hilfestellung zur Anmeldung bei SL
Die Publikation der Seminarergebnisse auf Soundnezz.de ist geplant.

Kommunikations- und Medientheorien, (IMB 017), Fr, 14-16, KA 004, 2 SWS

Ausgehend von der Fragestellung "Was ist ein Medium?" werden Medientheorien erarbeitet und präsentiert. Exemplarische Stellvertreter und Ansätze unterschiedlicher Epochen aus Medienphilosophie/-theorie, wie Flusser (das technische Bild), Virilio (Ästhetik des Verschwindens), McLuhan (extension of man) und der Medientheorie sowie die Geschichte des Medienbegriffs werden von Studierenden in Arbeitsgruppen untersucht und diskutiert. Präsentation, Mitarbeit in der Arbeitsgruppe und regelmässige Teilnahme werden vorausgesetzt.
Hinweis: Die Exkursionsreise nach Berlin (Vilém_Flusser_Archive und McLuhan Salon) wurde geändert: Die Seminar-Exkursion geht zur Tagung

"medias in res – Kulturwissenschaftliche Positionen der Medienforschung" am Institut für Medienwissenschaften an der Universität Basel, 12.7.08, Programm s. hier Weitere Termine am 20.6. 14-20 Uhr in Raum KA 004 und 12.7.
Literatur/Internetquellen (im Semesterapparat 96):
-Mersch, Dieter (2006): Medientheorien zur Einführung, Hamburg
-Claus Pias, Joseph Vogl, und Lorenz Engell (Hrsg. 2004): Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Theorien von Brecht bis Baudrillard (Deutsche Verlags-Anstalt DVA)
-Mersch, Dieter: (2004): Kunst und Medium (Reihe Diskurs 3 der Muthesius-Hochschule Kiel).

Medienpädagogische Experimentierfelder, (IMB), Do, geänderte Uhrzeit: 12-14 Uhr, PH, KG III -115 (UG), 2 SWS

Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe ist ein Ort ausserschulischer medienpädagogischer Vermittlungsarbeit. Im Seminar wird eine Kooperation mit der Abteilung Museumskommunikation, Leitung: Janine Burger. realisiert. Auf Grundlage des vielseitigen und umfangreichen Materials im ZKM, der Ausstellungen und Exponate im Medienmuseum sowie der Dauerausstellungen YOU_ser und "Welt der Spiele reloaded" werden Lehrerfortbildungen eigener Wahl für das offizielle Fortbildungsprogramm der ZKM | Museumskommunikation entwickelt, reflektiert und präsentiert. Die Durchführung ist (WS 2008/09) geplant. Im Seminar können Experimente in medienpädagogischen Feldern theoretisch und praktisch erprobt werden. In Kooperation mit dem ZKM | Museumskommunikation, Leitung: Janine Burger.
Folgende Termine finden im ZKM Karlsruhe
(Kartenansicht) statt: 15.5. (EF & Führung, Abt. Museumskommunikation), 29.5. (Medienmuseum, Austellungen, 10-18 Uhr), 19.6. (Zwischenergebnisse), 17.7. (Präsentation der Ergebnisse an Viola Gutruf, Fachberaterin Bildende Kunst am Regierungspräsidium Karlsruhe, Organisation der Lehrerfortbildungen am ZKM (Termin der Lehrerfortbildung: 20.11. und 21.11.08, 10-17 Uhr, Medienwerkstatt im ZKM, Anmeldung über Regierungspraesidium Karlsruhe - Schulabteilung Lehrerfortbildung, Bildende Kunst. Weitere Informationen ueber ZKM | Museumskommunikation. Zielgruppe Lehrer/innen aller Fächer.
Auswahl Literatur:
-Burger, Janine (2007): Netzbasierte Projekte der ZKM | Museumskommunikation und die Vermittlung von Netzkunst im ZKM, in: Mangold, Weibel, Woletz (Hrsg.): Vom Betrachter zum Gestalter. Neue Medien in Museen - Strategien, Beispiele und Perspektiven für die Bildung. Baden-Baden, S.171-184
-Mangold, Weibel, Woletz (Hrsg.): Vom Betrachter zum Gestalter. Neue Medien in Museen - Strategien, Beispiele und Perspektiven für die Bildung. Baden-Baden 2007 (Nomos).
Eine Auswahlbibliographie der Bibliothek des ZKM zur Ausstellung YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten befindet sich hier
-Reimann, Daniela (2006): Ästhetisch-informatische Medienbildung mit Kindern und Jugendlichen, Oberhausen, insb. Kap. 6.7 Neue Lernkultur
YOU_ser video

Studentisches Wiki zum Seminar Medienpädagogische Experimentierfelder

Short paper zum Seminar: Daniela Reimann: Ausserschulische Vermittlung in medienpaedagogischen Experimentierfeldern - eine Lernortkooperation mit dem Zentrum fuer Kunst und Medientechnologie ZKM | Museumskommunikation, in: "Lehrraeume – Lernorte: Raum für mehr. Kulturen, Prozesse, Tendenzen. PH-FR Nr. 2/2008, Zeitschrift der Paedagogischen Hochschule Freiburg, University of Education Freiburg (University Press)

Exkursionsangebot im SoSe

Exkursion zum Ars Electronica Festival und Ars Electronica Center, 4.-9. September 2008, Linz, Austria. Vorbesprechung am Mo, 5.5.08, 18 Uhr, KA 003. Kosten ab 12 Teilnehmern ca. 190,- Euro (inkl. Festivalpass, Bahnfahrt, 5 Übernachtungen im Jugendgästehaus Linz m. Frühstück.) Reisekostenzuschuss durch das Fach Medienpaedagogik. Weitere Informationen per Email an Daniela Reimann oder i. d. Sprechstunde, Mi, 15-16 Uhr, Kunzenweg 15, 03/33 (3. OG, IMB). Es werden eigene Sende-Beiträge in Gruppen erstellt. Dabei werden eigene Ideen im diesjährigen Themenbereich "A New Cultural Economy: When Intellectual Property Runs Up Against its Limits" erschlossen und später u.a. über soundnezz.de publiziert. Nähere Information über die Exkursion und das Festival hier

Die Exkursion ins Vilém_Flusser_Archive und den McLuhan Salon Berlin entfällt.

Präsentationen im SoSe 2008

Die Studierenden des Seminars "Medienpädagogische Experimentierfelder" stellen Ihr Fortbildungsvorhaben am 17.7., 10.30 Uhr der Fachberaterin Bildende Kunst Frau Viola Gutruf, Regierungspräsidium Karlsruhe im ///// Z K M | Zentrum für Kunst und Medientechnologie vor. In Kooperation mit Janine Burger (Leitung ZKM | Museumskommunikation)
(Öffnungszeiten ZKM Museen : Mi - Fr 10-18 Uhr | Sa - So 11-18 Uhr | Mo, Di geschlossen | Mediathek, Bibliothek: Di - So 11-19 Uhr | Mo geschlossen | Museumsshop: Mi - So 11-18 Uhr | Mo, Di geschlossen)

Studierende des Seminars "Mediensozialisation: Kinder und Jugendmedien" stellen ihre Arbeiten am 16.7., 16.30 Uhr im Mensa-Zwischendeck vor. Einladung hier.

Studierende des Forschungsseminars Medienpädagogik stellen Ihre Ergebnisse im Multiline-Haus in Second Life vor. Voraussichtlicher Termin: Fr, 11.7.09

Semesterdaten SoSe 2008: Beginn der Vorlesungszeit: Montag, 14.4.08, Ende der Vorlesungszeit: Freitag, 25.7.08 Prüfungswoche: 28.7. - 1.8.08


Kunstuniversität Linz, Bildnerische Erziehung, SoSe 2008, LV s. auch ufg-online


Ars Electronica 2008

Ein Kooperationsseminar mit Studierenden der Medienpädagogik des Instituts für Medien in der Bildung, Pädagogische Hochschule Freiburg
Termin: 4.-9. September 2008, Linz, Austria.

Ziel der Veranstaltung ist die gemeinsame Entwicklung und Erstellung von Sende-Beiträgen (Podcast/Video). Dabei werden eigene Ideen im diesjährigen Themenbereich "When Intellectual Property Runs Up Against its Limits" erschlossen und später u.a. über die Plattform soundnezz publiziert. Es wird hinter die Kulissen der mit dem Festival und den beteiligten Institutionen verbundenen medien- und kunstpädagogischen Arbeitsfelder geblickt.

WS 2008/09

Die 3D-Internet-Community Second Life: Ästhetisch-künstlerische Erkundungen II

Fortsetzung der LV aus dem WS 2007/08, in Kooperation mit dem Art Institute/Dep. of Visual Arts der Federal Univeristy of Rio Grande Do Sul, Profa. Dra. Maria Cristina V. Biazus, Porto Alegre Brazil, Termine folgen



Lehrveranstaltungen im WS 2007/08

Vertretung der Professur (W3) für Medienpädagogik am Institut für Medien in der Bildung, Abteilung Medienpädagogik, Pädagogische Hochschule Freiburg


Im ZKM in Second Life

Medienkompetenz und/oder Medienbildung
IMB 019 Seminar, Termin: Mo, 12-14, (Raum KA002)
Wie lassen sich Medienkompetenzen hinsichtlich einer zeitgemässen Medienbildung für das 21. Jh. definieren? Wie wird der kompetente, reflektierte und kreative Umgang mit audiovisuellen und interaktiven Medien geschult? Welche medienpädagogischen Kontexte sind denkbar? Szenarien zur Förderung der Wahrnehmung, Gestaltung und Reflexion der Medien, die auf einer ganzheitlichen und disziplinübergreifenden Medienbildung beruhen, werden untersucht. Das Verstehen der Charakteristika und die Reflexion der spezifischen Erweiterung durch Medien (McLuhan) werden diskutiert. Internationale Ansätze und Modelle werden vorgestellt. Beispiele aus der medienpädagogischen Praxis sowie Softwarewerkzeuge werden theoretisch und praktisch erforscht. Welche Bedeutung dabei aktiven Gestaltungsprozessen zukommt, wird untersucht. Anforderungen: Präsentation sowie regelmässige, aktive Teilnahme werden vorausgesetzt.
Auswahl Literatur, Medien und Internetquellen: (Semesterapparat Reimann, auch Softwarewerkzeuge)
DiSessa, Andrea A. (2000): Changing minds: Computers, Learning and Literacy
Reimann, Daniela (2006): Ästhetisch-informatische Medienbildung mit Kindern und Jugendlichen, Grundlagen, Szenarien, Empfehlungen. Oberhausen
Video: Do schools kill creativity? Sir Ken Robinson, TED talks


Studierende des Fachs Medienpädagogik testen selbst entwickelte Programme für Carbots

Medienwirkungsforschung
IMB 018 Seminar/ Hauptseminar, Termin: Mo, 14-16, Raum: KG II-117
Die Erforschung von Medienwirkungen berührt unterschiedliche Disziplinen. Im Seminar wird der Frage nachgegangen, wie sich Wirkungen von Medien erforschen und Prozesse der Mediennutzung und -gestaltung evaluieren lassen.
Die Diskussion um die Wirkungen von Gewaltdarstellungen in Computerspielen wird zum Anlaß genommen, Formen von Medienwirkungen zu unterscheiden, die Angebote von Computer-Spiel- und Erlebniswelten an Kinder und Jugendliche (Experience Design) zu untersuchen sowie Möglichkeiten einer reflektierten Medienverwendung (z.B. "Learning Through Game Play") aufzuzeigen.
Wie kann das Interesse von Kindern und Jugendlichen aufgegriffen und für die kreative und reflektierte Verwendung von Medien nutzbar gemacht werden? Es werden Theorien vorgestellt und diskutiert sowie exemplarische Medien diesbezüglich untersucht. Im Seminar werden Kriterien für die Erforschung von Medienwirkungen erarbeitet. Die Teilnehmer entwickeln ein Ästhetisches Forschungsbuch zur Medienwirkungsforschung, eine individuelle Sammlung von Material, Fragestellungen und Versuchsanordnungen inkl. der kriterienorientierten Interpretation und Auswertung qualitativ-empirischen Materials, in dem eigene Forschungsfragen formuliert und Formen der medienpädagogischen Umsetzung dargestellt und visualisiert werden. Einzelne Arbeitsgruppen untersuchen dem eigenen Erkenntnisinteresse entsprechend jeweils spezifische Medienbeispiele. Anhand von Versuchsanordnungen wird der Untersuchungsgegenstand entwickelt, werden Wirkungen erforscht und Methoden dargelegt, visuell dokumentiert (z.B. auch digital mittels Web log) und reflektiert. Eine abschließende Präsentation der Arbeiten ist geplant.
Anforderungen: Erstellung eines Ästhetischen Forschungsbuchs zur Medienwirkungsforschung, Präsentation und regelmässige Teilnahme werden vorausgesetzt. Die Ästhetischen Forschungsbücher und Erhebungen werden auf dem Multiline-Net, Netzwerk für MultiplikatorInnen am Wiss. Institut des Jugendhilfswerks e.V. an der Universität Freiburg publiziert. Auswahl Literatur, Medien und Internetquellen (Semesterapparat Reimann):
-Bonfadelli, H.(2004): Medienwirkungsforschung I, Grundlagen, Konstanz
-Rötzer, F. (Hrsg., 2003): Virtuelle Welten, reale Gewalt, Hannover Software: Fragebogensoftware GrafStat

"Medienwelten" von Kindern und Jugendlichen
IMB 020 Seminar, Termin: Di, 16-18 Uhr, Raum KA003
Die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen sind vielfältig. Nicht nur Film und Fernsehen, sondern vor allem auch digitale und mobile, erschwingliche Medientechnologien wie das Handy sowie vernetzte Computerspiele und die aktive Teilnahme an Internet-Gemeinschaften prägen die Lebenswirklichkeit der Heranwachsenden in Parallelwelten. Im Seminar werden Beispiele kreativer medienpädagogischer Szenarien vorgestellt, entwickelt und diskutiert. Spezifische Medien, Softwarewerkzeuge (blog/vlog) und Communities (z.B. Del.icio.us, YouTube, Flickr, MySpace) werden vorgestellt, praktisch erforscht und für medienpädagogische Kontexte reflektiert. Anforderungen: Präsentation sowie regelmässige, aktive Teilnahme werden vorausgesetzt. Auswahl Literatur, Medien und Internetquellen: (im Semesterapparat Reimann)
-Reimann, Daniela (2006): Ästhetisch-informatische Medienbildung mit Kindern und Jugendlichen, Oberhausen
-Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS MARS Media Arts Research Studies (Hrsg., 2005): Neue Medien im Unterricht. Praktische Unterrichtseinheiten auf der Internetplattform Netzspannung.org
Coolhunters - Jugendkulturen zwischen Medien und Markt, Ausstellung und Katalog, ZKM 2005

Theorien und Handlungsmodelle der Medienpädagogik
IMB 021 Seminar/ Hauptseminar, Termin: Di, 14-16, Raum K6-II-117
Anhand von Beispielen aus der medienpädagogischen Praxis werden im Seminar Theorien und Handlungsmodelle der Medienpädagogik erarbeitet, vorgestellt und diskutiert. Es werden internationale und interdisziplinäre Ansätze, u.a. von Dieter Baacke (Medienkompetenz), Seymour Papert (Programmierung, Mindstorms), Allison Druin (Emotional Robots to Tell Stories) Yasmin Kafai (Game design for learning), Justine Cassell (Embodied Conversational Agents), Brenda Laurel (Computers as Theatre, games for girls) sowie die ästhetisch-informatische Medienbildung (Reimann u. Kollegen) untersucht. Anhand ausgewählter Modellprojekte werden beispielhafte Ansätze und zugehörige Theorien aus der Praxis vorgestellt und diskutiert. Die Seminarteilnehmer untersuchen und präsentieren Theorien und Handlungsmodelle. Teilnehmer, die über ein eigenes Notebook verfügen, bringen dies bitte mit. Anforderungen: Präsentation sowie regelmässige, aktive Teilnahme werden vorausgesetzt. Auswahl Literatur, Medien und Internetquellen: (im Semesterapparat Reimann)
-Reimann, Daniela (2006): Ästhetisch-informatische Medienbildung mit Kindern und Jugendlichen. Grundlagen, Szenarien, Empfehlungen, Oberhausen
-Papert, Seymour (1985): Gedankenblitze. Kinder, Computer und neues Lernen. Reinbek b. Hamburg

Multimediale Träume: Die 3D-Internet-Community SecondLife im medienpädagogischen Kontext
Seminar, Terminänderung: Mi, 18-20 Uhr, Raum KA004


Das Multiline-Repräsentanz in Second Life

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Erforschung des simulierten, interaktiven und vernetzten 3D-Raums und der ihn bewohnenden Identitäten (Avatare) für die medienpädagogische Praxis. Das Thema immersiver 3D-Internet-Gemeinschaften wird anhand der Umgebung "Second Life" theoretisch und praktisch erforscht: Die 3D-Internet-Community, ein digitaler Handlungs- und Kommunikationsraum, wird dabei u.a. als Mittel der Kommunikation und Gegenstand der Lehre untersucht. Welche Möglichkeiten und Grenzen bietet die Umgebung für kreativ-reflektierte und kooperative Gestaltungsprozesse? Welche sozialen Realitäten und Strukturen werden im digitalen Raum sichtbar, welche Klischees ggf. reproduziert und welche Gender-relevanten Fragestellungen werden aufgeworfen? Wie ist es, ein Mitglied dieser virtuellen Gemeinschaft zu sein? Wie ist der Begriff der "Gemeinschaft" hier zu verstehen? Was macht ggf. die Faszination dieser Erlebniswelt aus? Wie lassen sich die spezifische Ästhetik des Mediums sowie die ästhetischen Erfahrungen im immersiven Raum beschreiben? Welche Erweiterungen medialer Prozesse wären für die medienpädagogische Praxis denkbar? Inwiefern kann Gestaltung, Teilhabe und Partizipation hier zu kreativen Prozessen führen? Im Seminar wird das Erzählen von Geschichten (Storytelling) sowie das sich neu konstituierende Genre des "Machinima", in Online-Welten gedrehte Filme, die in die Welt integriert werden können, in die medienpädagogischen Überlegungen einbezogen. Die Teilnehmer formulieren eigene Fragestellungen an das Medium, dokumentieren ihre Erlebnisse im Rahmen eines Ästhetischen Lern- und Forschungstagebuchs (real, digital) und stellen Bezüge zu medienpädagogischen Kontexten her.
Anforderungen: Ästhetisches Lern-/Forschungstagebuch, Erstellung eines Avatars, Präsentation/Ausstellung sowie regelmässige, aktive Teilnahme werden vorausgesetzt. Auswahl Literatur, Medien und Internetquellen: (alle im Semesterapparat Reimann, inkl. Video-Tutorials)
-Pohlke, Annette (2007): Second Life. Verstehen, erkunden, mitgestalten, Hannover

Wiki zum Seminar.

Es wird eine Kooperation mit dem Multiline-Projekt am Wissenschaftlichen Institut des Jugendhilfswerks e.V. an der Universität Freiburg (Irene Schumacher) sowie mit Michael Lange, Medienpädagoge, Berlin, realisiert. Zwei Workshops zu SL in der medienpädagogischen Praxis und zum Bauen von Objekten fanden am 28.11. und am 5.12.07 mit Michael Lange im Multiline-Haus in SL und in Zusammenarbeit mit Irene Schumacher, Multiline-Projekt, Abt. Fortbildung am Wissenschaftlichen Institut des Jugendhilfswerk e.V. an der Universität Freiburg statt.


Online Workshop in SL mit Michael Lange, Medienpädagoge, Metaversa e.V. Berlin

Literatur, Medien und Internetquellen zu allen Veranstaltungen im Semesterapparat Nr.96, Reimann. SL-Repraesentanz des Multiline-Networks, Web site Multiline Network, | Daniela's Avatar: Tantejela Pippita

Short paper zum Seminar: Daniela Reimann: Die 3D-Internet-Community-Welt Second Life – Schnittstelle zwischen Medienpaedagogik und aesthetisch-kultureller Bildung, in: PH-FR, Zeitschrift der Paedagogischen Hochschule Freiburg, Schwerpunkt "Kulturelle Bildung", PH Freiburg, 3/2008, Short Journal Paper (University Press)

Exkursion ins Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM)

Eine Exkursion ins Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe ist für das WS 2007/08 geplant. Im ZKM werden die Klassiker der Medienkunst im Medienmuseum sowie die aktuelle Ausstellung, voraussichtlich YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten wahrgenommen.
Literatur zum You_SER hier
Termin 31. Januar 2008, 14.00 Uhr, Interessenten melden sich per email daniela.reimann [atnospam] ph-freiburg.de

Semesterdaten: 15.10.07 - 21.12.07; 22.12.08 - 6.1.2008 Weihnachtsferien; 7.1. - 8.2.2008


Kunstuniversität Linz, Bildnerische Erziehung:


In einem Club in Porto Alegre in Second Life

Die 3D-Internet-Community Secondlife: Ästhetisch-künstlerische Erkundungen und Erweiterungen einer interaktiven Umgebung

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Erforschung des simulierten, interaktiven und vernetzten 3D-Welten und der ihn bewohnenden Identitäten (Avatare) für die medienkünstlerische Praxis. Der Bereich der immersiven 3D-Internet-Communities wird anhand der Umgebung "Second Life" theoretisch und praktisch erforscht, die 3D-Internet-Community ist Gegenstand und auch Mittel der Lehre – als Handlungs- und Kommunikationsraum. Welche Möglichkeiten und Grenzen bietet die Umgebung für kreativ-reflektierte und kooperative Gestaltungsprozesse? Wie lassen sich die spezifische Ästhetik des Mediums sowie die ästhetischen Erfahrungen im immersiven Raum beschreiben? Was macht die Faszination dieser Erlebniswelt aus? Welche Erweiterungen intermedialer Prozesse wären für die medienkünstlerische Gestaltungspraxis denkbar? In wiefern kann Gestaltung, Teilhabe und Partizipation hier zu kreativen Prozessen führen? Im Seminar wird das sich neu konstituierende Genre des "Machinima", also in Online-Welten gedrehte Filme sowie Videostreaming in die Auseinandersetzung einbezogen. Die Teilnehmer formulieren eigene Fragestellungen an das Medium, dokumentieren ihre Erlebnisse im Rahmen eines ästhetischen Lern- und Forschungstagebuchs (real, digital) und stellen Bezüge zu kunstpädagogischen Kontexten her. Eine Kooperation mit dem Art Institute - Visual Arts Department der Federal University of Rio Grande do Sul, Porto Alegre ist geplant.
Zielsetzung des Seminars ist der spätere Transfer in die Gestaltungs- u. Unterrichtspraxis. In Kooperation mit Studierenden des Art Institutes an der Federal University of Rio Grande Du Sol, Porto Alegre, Brazil. (Direktorin: Prof. Dra. Cristina V. Biazus). Termine 25-27/1/08, weitere Termine folgen.
s. auch zugehörige Publikationen: Daniela Reimann, Maria Cristina V. Biazus: Integrated media education in the 3D-community space Second Life - an environment for higher media education in Mixed Reality, abstract in: Festival catalogue of the Machine-RAUM Biennale for Video Art and Digital Culture", 6-11 November 2007 in Vejle, Jutland, DK. Edited by Hanne Nielsen and Birgit Johnsen, artistic curators of the biennale, in collaboration with the Vejle Art Museum, Vejle, November 2007, DK sowie Daniela Reimann, Maria Cristina Biazus: Augmented virtual 3D-Community spaces as an intercultural interface for higher media art education, "Mixed Realities und Be-greifbare Interfaces für Bildungsprozesse" Organisation: Prof. Dr. W. Bruns und Dr. Bernd Robben artecLab, art.work.technology und Heidi Schelhowe, in: Proceedings der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik GI, Universität Bremen, 24.-28.9.2007, in press, 2007


Lehrveranstaltungen SoSe 2007


Kunstuniversität Linz, Bildnerische Erziehung

"Storytelling im Animationsfilm/Einführung", Pilot-Seminar für eine zukünftige Kooperation, deren Zielsetzung der Transfer in die Gestaltungs- u. Unterrichtspraxis ist. Terminverschiebung. Nr. 420.164


"SecondLife (SL) as an environment for art practice", Lehrveranstaltung in Kooperation mit Prof. Dra. Maria Cristina Villanova Biazus, Director of NESTA - Nucleo de Estudos em Subjetivacao, Tecnologia e Arte, Instituto de Artes (Art Institute and Graduate Course of Computers in Education) und Studierenden am Art Institute - Visual Arts Department at Universidade Federal do Rio Grande do Sul/Federal University of Rio Grande do Sul, Porto Alegre, RS, Brazil (dates in progress: 7, 14 June,...)
Fortsetzung im Wintersemester 2007/08: "Augmented virtual 3D community spaces"




Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2006/07

Interaktive Installationen im Kontext von Kunst und Gestaltung. Workshop am Wissenschaftlichen Institut des Jugendhilfswerks Freiburg e.V. an der Universität Freiburg, Abteilung Fortbildung (Irene Schumacher), 16-17/2/2007

Ästhetische Zugangsweisen als Lernprinzip", Daniela Reimann in Zusammenarbeit mit Dr. Gabriele Lieber, Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften, Universität Giessen und K.-H. Wenzel, Landesinstitut für Schule, Bremen.
Performative Prozesse aus der Theaterpäpädagogik werden mit digitalen Medien im Rahmen erweiterter Schnittstellen für die Mensch-Computer-Interaktion in Mixed Reality-Interaktionsräumen verbunden. Akademie Schloss Rotenfels, Gaggenau-Bad Rotenfels, 5.-7.02.07

Fach Bildende Kunst Universität Flensburg


"You Only Live Twice" - exploring SecondLife for artistic processes in education

Experimentierfeld "Game Design und Praxisgemeinschaften in Bildungsprozessen"
Dr. Daniela Reimann zusammen mit Graham Attwell
Termin: Fr 8.12.,14-18 Uhr und Sa, 9.12., 10-18 Uhr;
R. 632, Anmeldung bitte per Mail an Daniela Reimann. Sprache: Englisch/Dt. Elgg space Flensburg seminar,

Das Feld der Computerspielentwicklung beinhaltet eine Vielzahl von Schnittstellen zu unterschiedlichen Disziplinen und Bereichen, wie u.a. zu Kunst (Computerspiele-Welten als neues Kunstgenre), Design, Medieninformatik, Storytelling und Storyboard-Entwicklung u.a.m. Jugendliche entwickeln und schulen in Online Communities eine Vielzahl von Kompetenzen und Fähigkeiten im Rahmen von Recherche, Konstruktion, Gestaltung, Wissenserweiterung, Kommunikation, strategischem Denken u.a.m. beim Umgang mit und der Gestaltung von digitaler Information. "Learning through game play and design" wird im Kontext aktueller Medienkunst, pädagogisch-konstruktivistischen Ansätzen und im Rahmen der Forschung im Bereich der communities of practice theoretisch und praktisch reflektiert. Der/die Lernende gestaltet seine/ihre eigenen persönlichen Lernräume.
Weitere Informationen zum Download: Link: The experimental ground of game design and online communities in education. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe Experimentierfelder in der Kunstlehreraus- und -weiterbildung - KunstlehrerInnen als Experten für fächerübergreifende medienspezifische ästhetische Bildungsprozesse - statt.



Kunststudentin erprobt eine Bilderkennungssoftware in der Universität Flensburg

Interaktive Installationen im Unterricht realisieren
Unterrichtsbegleitendes Seminar in Zusammenarbeit mit der UNESCO-Projektschule (5 SWS), alle LA, Grund- und Hauptstudium. Im Seminar werden u.a. bilderkennende Systeme erprobt. Das von den Studenten zu entwickelnde Unterrichtsszenario beinhaltet das freie oder szenische Spiel mit interaktiven Systemen im Rahmen einer Geschichte. Studierende erproben vorab Hard- und Software. Wichtig: Beginn in der ersten Semesterwoche, 16.10. Termin: Mo, 14-16, HG 633
Scheine: FSP, Medien, Projekt, Fachdidaktik WICHTIG: Der Unterrichtstermin in der UNESCO-Projekt-Schule, Bahnstr. Fl-Weiche: Mi, 11.10 Uhr-13.05
aktive Teilnahme an Seminar und Unterricht sind verpflichtend. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Termin ENTFAELLT!
Anmeldungen per email an: vorname-nachname@uni-flensburg.de; Aktualisierungen sowie ausstehende Unterrichtstermine im WS auf der Projekt-Web site


Lehrveranstaltungen im SoSe 2006


Gastprofessur für Mixed Reality-Projekte im Kunstunterricht an der Kunstuniversität Linz, Bildnerische Erziehung

Fortsetzung der LV aus dem WS: Mixed Reality-Projekte in der Bildnerischen Erziehung, Belegnummer 310627


Bildende Kunst im Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung der Universität Flensburg

Control(ed) Space /"CTRL [Space]" 1: Interaktive Installationen und Darstellendes Spiel mit observierenden (bilderkennenden) Systemen. Ein unterrichtsbegleitendes Seminar.

Unterrichtsbegleitendes Seminar an Schule und Hochschule(5 SWS), alle LA, Grund und Hauptstudium
Vorbesprechung: Mo, 3.4. 15.00-15.30
Mo, 16-18 Uhr, Computerlab Fach Kunst, 6.Etage,
Schultermin: NN, voraussichtlich Do 11.15-13oo Änderungen/Aktualisierungen lt Aushang, zu erfragen per Email,
UNESCO-Projektschule Flensburg-Weiche
Teilnahme an Seminartermin und Unterricht sind verpflichtend. Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Im Seminar werden observierende, bilderkennende sowie GPS-Systeme erprobt und ein Unterrichtsszenario entwickelt und von den Teilnehmern an der Schule
durchgeführt. Die Studierenden betreuen Schülergruppen als Studentische Tutoren. Die Auseinandersetzung mit dem Thema impliziert u.a. neben
Tangible Media die Felder Überwachung, Beobachtung, Voyeurismus und wird im Rahmen ästhetischer Projektarbeit umgesetzt. Dabei werden
haptische Formen der Mensch-Maschine-Interaktion einbezogen und reflektiert. Beispiele aus der zeitgenössischen Kunst (z.B. aus der Ausstellung "CTRL [Space]" des ZKM) werden als Impulsgeber
herangezogen.
Anmeldung per email: Vorname-Nachname@uni-flensburg.de
Scheine: FSP, Medien, Projekt, Fachdidaktik

Control(ed) Space /"CTRL [Space]" 2: Interaktive Installationen zwischen observierenden Systemen, Tangible Media, Voyeurismus und Überwachung. (2 SWS, 4 Blocktermine Medienpraxis, alle LA, Grund und Hauptstudium)

In Auseinandersetzung mit Beispielen aus der Ausstellung des ZKM "CTRL [SPACE] - Rhetorik der Überwachung von Bentham bis Big Brother" werden
interaktive Konzepte im Rahmen von Installationen und bilderkennenden Systemen thematisiert und realisiert.
Die allgegenwärtige Präsenz von observierenden Systemen in unserer Lebensumgebung beinhaltet eine Vielzahl von Kontrollmechanismen im
sozialen Raum. "Surveillence" und "dataveillance" sind zu Schlagworten geworden. Im Seminar werden die bilderkennenden Systeme erprobt und im Rahmen der
eigenen inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema in ästhetischen Medienprojekten umgesetzt. Dabei werden haptische Formen der Mensch-
Maschine-Interaktion einbezogen und reflektiert.
Anmeldung per email: Vorname-Nachname@uni-flensburg.de
Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Scheine: Medienpraxis
Termine: Vorbesprechung: 3.April, 16.00-16.30
Blocktermine: Fr, 21.4.; Sa, 22.4. jeweils 10-18 Computerlab Kunst
Fr 19.5.; Sa 20.5., 10-18, Computerlab Kunst
Ausstellung, Mi, 5.7. 06, 15-17 Uhr, schwarzer Raum Kunst


Erproben einer Bilderkennungssoftware für eine Mixed Reality-Umgebung


EXKURSION zum European Media Art Festival (EMAF), Osnabrück

Teilnahmebedingungen:
Wahrnehmung der Termine während des Festivals (Ausstellung, Kongress, Filmprogramm, Performance) vom 12.-13.5. (Treffen a 12.5 um 13.00, Festivalbüro in der Lagerhalle). Vorbesprechung am Mo, 8.5. 12.00 bis 12.15 und Nachbesprechung am Mo, 22.5., 12.00 Uhr(Abgabe der angefertigten Arbeiten und Dateien)
WICHTIG: Sie müssen sich akkreditieren! Dazu benötigen Sie einen ausgefüllten Ausdruck des Formulars (s. Web site www.emaf.de/) sowie die gültige Immatrikulationsbescheinigung und ein Passfoto für den Festivalpass. Dieser kostet 15,- inkl. Katalog (bis zum 28.4. per Post an das Festivalbüro). Anfertigung des ästhetischen Festival-Tagebuchs (Medien ihrer Wahl sowie in digitaler Form zum Upload). "Das EMAF als Ort der Forschung".
Die Reise muss selbst organisiert werden. Zug z.B. ab Fl, 8.09, an OS 12.35. Kostenlose Unterbringung über das EMAF-Studentenforum im Haus der Jugend: stufo-at-emaf.de. Bitte auf Akkreditierungsformular angeben. Am Sa die EMAF-Festival-Party. Teilnehmerzahl der LV ist begrenzt. Vorrang haben die SeminarteilnehmerInnen meiner Seminare.



Exkursion zum European Media Art Festival Osnabrück 2006



Lehrveranstaltungen im WS 2005/06


Gastprofessur für Mixed Reality-Projekte im Kunstunterricht an der KUNSTUNIVERSITÄT LINZ, Universität für Künstlerische und Industrielle Gestaltung, Institut für Kunst und Gestaltung, Bildnerische Erziehung (O. Univ. Prof. Mag. art. Dr. Angelika Plank)

Mixed Reality-Projekte im Kunstunterricht - Interaktive Systeme, 3D-Welten und -Identitäten. Ein medienpraktisches Seminar mit Bezug zum Unterricht. Eine Lernortkooperation zwischen der Kunstuniversität Linz, dem Bundesrealgymnasium Hamerling und dem Ars Electronica Center soll dabei realisiert werden. (3 SWS)
Termine: Fr, 21.10., Sa, 22.10.; Fr, 4.11.05, Sa, 5.11.05; Fr, 25.11.; Sa, 26.11.; Fr, 9.12., Sa, 10.12., Fr, 27.1. (Präsentation und Reflexion der Projekte)



Bildende Kunst im Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung der Universität Flensburg (Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. M. Blohm)

WS 2005/06

Hypermedia und interaktive Systeme gestalten und im Unterricht erproben - Ein unterrichtsbegleitendes Seminar in Verbindung mit dem Forschungsprojekt MediaArtLab@School, 5 SWS. In Kooperation mit der UNESCO-Schule.
Ein Unterrichtsversuch im Bereich der Hypermedia- Systeme und Mixed Reality-Räume wird von den Teilnehmern eigenständig entwickelt und aktiv begleitet. Eigene Unterrichtsplanung, -durchführung und Reflexion erforderlich. Selbständiges Engagement und Interesse, sich aktive mit den digitalen Medien auseinander zusetzen.
Seminartermin: Wöchentlich Mo, 16-18; Unterrichtstermin voraussichtlich Do, 11.20-13.00 sowie Nachbesprechung (ca. 45 Min.) ab November 2005 Kunstpädagogischen Laborschule an der UNESCO-Schule Fl-Weiche. Wöchentliche Teilnahme an Seminar, Unterricht und Nachbesprechung sind verpflichtend.

Medienpraxis Hypermedia und Mixed Reality- Systeme II: Virtuelle Welten und Identitäten - innere Räume
Die Bereicherung und Erweiterung sowie die Eigenästhetik des digitalen, interaktiven Mediums für die Bildende Kunst werden im Rahmen der Initiierung und Realisation eigener Projektideen reflektiert. 2 SWS, Vorbesprechung: 17.10, 16.30-17.00 4 Blocktermine: Fr, 16.12. 05 und Sa, 17.12. sowie Fr 13.1. und Sa, 14.1.06, Ausstellung Mi, 15.2.06, 15.00

Medienpraxis: Mobile Systeme im Fach Kunst
Scheine: Medienpraxis (2 SWS)
Ausgehend von aktuellen künstlerischen Arbeiten werden eigene Projekte initiiert, die sich mit mobilen Systemen auseinander setzen. Ziel ist die Konzeption und Realisation von Projekten mit/für PDA (Personal Digital Assistent) und Global Positioning Systemen (GPS) für den Unterricht im Fach Kunst. Bezüge zur ästhetischen Projektarbeit im öffentlichen Raum im Rahmen ästhetischer Strategien werden hergestellt.
Kontakt und Betreuung: Dr. Daniela Reimann, vorname-name@uni-flensburg.de Begrenzte Teilnehmerzahl!
Termine: Vorbesprechung, Mo, 14.12, 12.Uhr, Computerlabor, 6. Stock
Blocktermine: Fr, 16.12. 05 und Sa, 17.12. sowie Fr 13.1. und Sa, 14.1.06

Seminarergebnisse: Medienkünstlerische Forschung

Mobile und lokative Medien und medienkünstlerische Forschungsprojektarbeit in der Lehrerausbildung

Studierende des Fachs Bildende Kunst im Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung haben sich im Rahmen der Lehrveranstaltung Medienpraxis mit mobilen Systemen ästhetisch mit mobilen Systemen und lokativen Medien auseinander gesetzt. Dazu wurden zunächst nicht-digitale mobile Systeme des täglichen Gebrauchs thematisiert und präsentiert.

Nicht-digitale mobile Systeme: Tasche und Timer

Sie dienen der Auseinandersetzung mit der Entwicklung vom physischen zum digitalen System, um das Feld der ästhetischen Strategien über die Praxis von künstlerischer Forschung und Design-Research-Strategien ins Spiel zu bringen: Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs sowie ihr Inhalt.

Digitale mobile Systeme wie der Mp3-Player und das Handy

Ausgewählte Werke der Medienkunst im Bereich der lokativen mobilen Medien, wie die Arbeit "Milk" sowie das urbane Mixed Reality-Fangspiel "Can you see me now?" wurden als Inspiration für die Auseinandersetzung mit mobilen und ortsbezogenen Medien vorgestellt und thematisiert. Die daran anschließende Aufgabe der Studierenden war zunächst die Erforschung der Funktionalität von Hard- und Software im Zusammenspiel sowie die Entwicklung und Realisation eines künstlerisch inspirierten, ästhetisch-forschenden Projektkontexts. Dabei ging es darum, die Möglichkeiten für künstlerisch inspirierte Forschungsprojektarbeit, die sich aus der Auseinandersetzung mit aktueller Medienkunst und der Entwicklung eigener künstlerischer Konzepte und Forschungsfragen im öffentlichen Raum ergeben, zu erproben. Die verwendeten Geräte waren u.a. mit einer Navigationssoftware, GPS-System sowie Zeichenprogramm für Skizzen, einer Arbeitsblattvorlage, der Software Word pocket mit Schreibschrifteingabe sowie Audiosoftware ausgestattet, so dass unterschiedliche Formen für die Aufzeichnung eingesetzt werden konnten.

Die Dimensionen des Space Mapping in der ästhetischen Praxis wurden im Seminar thematisiert: ZEIT, RAUM (real-physischer Raum, sozialer, digitaler Raum) sowie ORT (Platz) wurden dabei als Eckpfeiler gesetzt. Diese stellten grundlegende Kategorien für die Beschreibung des zu erforschenden öffentlichen Raums dar. Die folgenden Dimensionen des Space-Mapping wurden in Auseinandersetzung mit Arbeiten Dietmar Ofenhubers im Seminar thematisiert:

Wahrnehmung (Raum Zeit-Erfahrung)
Erfahrung (Erlebnis, Er-fahrung, Navigation)
Erinnerung (Mit Raum/Ort verbundene)
Wissen
Bewegung
Verkehr
Landmarken/Markierungen
Emotion
Atmosphäre
Attention (Aufmerksamkeit)
Soziale Akteure
Interventionen
Wege
Spuren

Diese Dimensionen dienten den Studierenden als Impulsgeber bei der Projektentwicklung. Dabei war es ihre Entscheidung, ob und welche dieser Eckpunkte sie in besonderer Weise thematitieren wollten. Die Studierenden entwickelten ein Projekt im Bereich Mapping Space im Rahmen der Verwendung einer Navigationssoftware. Das Projekt "Auf den Spuren von…" beinhaltete die Dokumentation einer Verfolgung im öffentlichen Raum als ästhetische Strategie. [1]
Beim Mapping mit dem PDA und GPS-System ging es den Studierenden um die Verbindung der Audio-Ansagen des Systems mit der blinden – im wahrsten Sinne des Wortes – Er-fahrung der angegebenen Strecke im Auto:
"Mit dem PDA kann der Aufenthaltsort bestimmt werden, es kann ein Weg auf dem Bildschirm in Form einer Landkarte nachvollzogen werden (Echtzeit-Navigation), außerdem kann er per Sprachausgabe und Karte an das zuvor in der Karte festgelegte oder über Adresse eingegebene Ziel führen." (Beutke, C., Hansen T., Nikolaus, C., 2005)

Mapping Space als ästhetische Strategien bei der Auseinandersetzung mit den Dimensionen Zeit-Raum-Ort mit mobilen Systemen

Auf der Navigationskarte (Ausschnitt Flensburg) wird mit verbundenen Augen mit Hilfe des Touch-Pens ein Punkt angetippt, der das erste Etappenziel markiert. Zu diesem soll anschließend per GPS-Navigation gefahren werden. Es wird eine "blinde Wegaufzeichnung" – Subjektive Wegempfindung, beeinflusst durch die Fahrsituation und die Sprachausgabe des PDA – während der Fahrt zum ersten Ziel vorgenommen, der erlebte Weg skizziert und kartiert. Eine Karte entsteht, die das Erlebnis der Raumerfahrung mit der Dimension Zeit verbindet. Gelebte Raum-Zeit-Erfahrung wird visuell sichtbar gemacht.

In diesem Prozess kommen unterschiedliche Forschungsfelder für ästhetische Prozesse zum Tragen, die derzeit Schlüsselbegriffe im Feld des Designs und der Gestaltung digitaler Medien, wie die verteilten, interaktiven Erlebnisräume, darstellen: Die ästhetisch-sinnliche Erfahrung, die im Entwurf von Erfahrungsräumen eine zunehmende Rolle spielt. Aus den Aufzeichnungen der Studierenden:

„Ziel 1 erreicht: „Breedlandweg". Betrachtung der Umgebung und Festhalten unserer Emotionen. Wir befragen eine Anwohnerin und fahren zum nächsten per Zufall gewählten Punkt: Betrachten die Umgebung und notieren unserer Emotionen zu diesem Ort." (zit. n. Beutke, C. Hansen, T., Nikolaus, C., 2006)

Interdisziplinäre Ausblicke - medienkünstlerische Lehrerbildung
Das Forschungsfeld lokativer Medien und mobiler Geräte stellt keinen isoliert zu betrachtenden Bereich digitaler Systeme dar. Im Gegenteil wird die Verschmelzung der Felder im Rahmen spezifischer Ausprägungen in diesem Bereich gerade deutlich sichtbar: Computer Wearables stellen ein spezifisches Gebiet mobiler Computer dar. Ortsbezogene Systeme wirken sich auf den sozialen sowie auf den real-physischen Raum aus:
"With locative media you can: turn an ordinary street into a library […]" (zit. n. locative media http://locative.net/).
Reale Orte werden mit WIKI maps verbunden oder mit Video-footage über einen Ort verknüpft. Die mit dem Ort verschalteten Informationen können individuell, historisch, wissenschaftlich und emotional gefärbt sein. Urbaner und öffentlicher Raum kann sehr individuell für künstlerische Forschung und Storytelling im medienkünstlerischen Kontext genutzt werden.

Interessant ist der Ausblick auf die Verschmelzung dieser Systeme mit anderen Feldern digitaler Medientechnologie, die diese zum Schillern bringt: Die Verbindung digitaler Informationsräume, ortsbewußter robotischer Spielzeuge, simulierter 3D-Spiele-Welten und vernetzer Communities mit den physischen Räumen führen zu neuen Möglichkeiten für Bildung, Gestaltung und zu neuen Schlüsselbegriffen: Computers and magic [2], toys as interface – interaktive Spielzeuge und magische Spiele-Welten - werden als Schnittstellen denkbar, die die herkömmlichen Eingabemodalitäten der Medien überholen. Der Design-Aspekt beinhaltet nicht nur die Gestaltung von Interaktionsräumen, Schnittstellen und Erlebniskulturen, sondern wird in den Begriffen "interactive Storytelling" und „emotional robots to tell stories" (Druin, A., Hendler, J., 2000) greifbar.

Die Entwicklung der Ausstellung von Werken Bildender Künstler und Vertretern anderer, den digitalen Medien verbundenen Disziplinen, zeigt sich besonders auf den aktuellen Medienkunstfestivals. Ausstellende, die sich zunehmend aus benachbarten Feldern als der der Bildenden Kunst rekrutieren, erweitern das System der Kunst und stellen seine traditionellen Grenzen in Frage. Beispielhaft für diese Entwicklungen sind u.a. Arbeiten des Chaos Computer Clubs (z.B. Blinkenlights) sowie Hiroshi Ishii und Kollegen der Tangible Media Group am MIT (z.B. music bottles/ Storytelling bottles). [3] Ästhetisch-künstlerische Ansätze sind nicht mehr auf den Bereich der Kunst festgelegt. Sie konstituieren sich vielmehr zwischen den Disziplinen und Medien – im wahrsten Sinne des Wortes inter-medial – und treten in interdisziplinären Projekten in Erscheinung, die gerade auch impulsgebend in der Schule fruchtbar gemacht werden können.

Für den Bereich der ästhetischen Bildung in der Schule impliziert dies das fächerverbindende Lernen jenseits von Disziplinen im Projektkontext. Das künstlerische Projekt stellt dabei nicht nur einen Motivator dar, sich mit interaktiven Systemen zu beschäftigen, sondern es kann den Kindern und Jugendlichen, ihr Medium zu finden (vgl. Reimann, D, 2006).

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1 Ich beschränke mich hier auf die Darstellung von Projekt 1. 2 Vgl. Computer Science and Magic, GC Developer Conference, 17 August 2005, Leipzig. 3 An dieser Stelle könnten weitere wichtige Vertreter aus der Informatik, des Designs sowie der Gestaltung genannt werden, was diesen Artikel überschreiten würde. Es sei Frieder Nake in seiner Schnittstellenfunktion als Informatiker und Künstler genannt, der die von ihm geschaffenen Werke der 60ger Jahre zusammen mit seinen Mitarbeitern als interaktive Werken umsetzte und 2004/2005 in der Bremer Kunsthalle sowie im ZKM war unter dem Titel „Die präzisen Vergnügen" präsentierte.



Exkursion im WS 2005/06

Exkursionstag, Besuch der International School for New Media, Lübeck
Die ISNM ist ein An-Institut der Universität zu Lübeck. Dort wird der "Master of Science in Digital Media" angeboten. Der interdisziplinäre Ansatz verbindet Kunst, Design, Medien und Informatik im Rahmen studentischer Projekte, die wir dort präsentiert bekommen. Prof. Dr. Ing. Andreas Schrader, Professor for Media Technology and Communication Networks an der ISNM, lehrt Media Technology, Ubiquitous Computing, Multimedia Streaming, Digital Libraries, Digital Film and Video Development und Digital Television. Er stellt uns aktuelle Arbeiten der Studierenden vor. An der Exkursion nehmen Kunststudenten der Kunstuniversität Linz teil. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. (www.isnm.de)
Termin: Di, 15.11., 12.15
Adresse: ISNM, MediaDocks Lübeck, Willy-Brandt-Allee 31a. D-23554 Lübeck.
Die Anreise muss selbst organisiert werden. Die Studierenden aus Linz fahren mit dem Schleswig-Holstein/Gruppenticket. Abreise 9.03 Uhr ab Flensburg HBF, Ankunft Lü 11.54 Uhr. Die MediaDocks befinden sich in Nähe des Lübecker Hauptbahnhofs in der ehemaligen Speicheranlage auf der Trawe-Halbinsel. Zur Fuss zu erreichen (ca.15 Min.), Bushaltestelle: Beckergrube direkt an der Untertrave) http://www.mediadocks.de/
Anmeldung: Liste am schwarzen Brett, 6. Etage.

Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM)
Es ist geplant, die LV Medienpraxis mit einer Exkursion ins Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe zu verbinden. Im ZKM werden die Klassiker der Medienkunst im Medienmuseum sowie die aktuelle Ausstellung wahrgenommen. Exemplarische Arbeiten unterschiedlicher Richtungen werden ausgewählt, gemeinsam untersucht und vorgestellt. Aktuelle Ausstellung bis Ende 2005 im neuen Medienmuseum: Die Algorithmische Revolution inkl. der "Welt der Spiele: reloaded", ZKM_Medienmuseum | Lichthöfe 8+9, 1.+2.OG
Vorbereitende Veranstaltung: Termin NN, Aushang + hier im Internet, WS 2005/06

Transmediale Berlin 2006: Reality addicts. 3.-5.2.06.

Info-Text der transmediale: "transmediale.06 - REALITY ADDICTS Reality Addicts lieben die Wirklichkeit. Sie können nicht genug bekommen von Kultur und Natur, von Musik und Maschinen, von Bildern und Worten und Menschen. Sie sind abhängig von und süchtig nach der Vielfalt der Realitäten.
Reality Addicts verlangen mehr als die geschmeidigen Oberflächen der medialisierten Welt, mehr als die totale Sicherheitsillusion des 'Closed Circuit TV', die geschlossenen Räume der Computerspiele oder die immersiven Klangkulissen der MP3-Spieler. Sie freuen sich am Paradoxen, feiern den technischen Defekt und spielen mit dem beinah Möglichen.
Reality Addicts versuchen nicht, die Welt zu verstehen oder sie zu bewerten. Sie installieren doppelte Böden, ¨berlassen sich dem Unsinn und bemühen sich, die Wirklichkeit durch Übertreibung, Bruch, Distanzierung und immer neue Umwege zu vervielfältigen.
Reality Addicts brauchen Sinn für Humor. Mit Humor treiben sie die Widersprüche auf die Spitze, verbinden das Unvereinbare und fordern alternative Wirklichkeiten heraus. Humor ist Kommunikation, er durchbricht die Vereinzelung und öffnet sich für das Andere. Mit Humor betreiben Reality Addicts gesellschaftliches Engagement und Kritik
transmediale ist ein Festival für Kunst and digitale Kultur. Sie ist ein kommunikatives Forum für Künstler, Medienschaffende und ein breites, kunstinteressiertes Publikum. Zur transmediale.06 findet eine umfangreiche Medienkunstausstellung über den Humor als künstlerische Strategie statt.
Die transmediale.06 widmet sich den Reality Addicts und ihren künstlerischen Strategien, die das technologische Wirklichkeitsparadigma unterlaufen." (s. www.transmediale.de)
Die Teilnehmer nehmen Ausstellung und begleitenden Kongresss wahr. Vorbesprechungstermin folgt.


Fachhochschule Frankfurt am Main, FB 4, Studiengebiet Ästhetik, Kommunikation und Medien

Virtuelle Welten und Mixed Reality-Umgebungen
Die Studierenden entwickeln u.a. mittels des digitalen Werkzeugs (ZB 3DGamestudio) eine virtuelle Umgebung im Rahmen einer eigenen Projekidee. Ausgangspunkt ist der reale Handlungsraum- und Kommunikationsraum. Die Arbeiten werden am Ende der Veranstaltung im Theaterraum ausgestellt. Ziele: Verstehen digitaler Medien und virtueller Welten durch eigenes Konstruieren und Gestalten von 3D-Welten und ihre Reflexion für Lernprozesse/Medienbildung (Bezüge zwischen real-physischen und digitalen Räumen des Computers herstellen). 2 SWS
Termine:
Vorbesprechung: 28.10.05, 13.30- 14.15 Uhr; Blocktermine: Fr, 20.01. 06, 13-18, Sa 21.1.06: 10-18 Uhr
Fr 27.1.06, 13-18 Uhr (jeweils Computerraum) Sa 28.1.06, 10-18 (Computerraum, Theaterraum)


SoSe 2005

Bildende Kunst im Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung der Universität Flensburg

"Kreative Medienkompetenz mit Hypermedia- und Mixed Reality-Systemen im Rahmen ästhetischer Forschungsprojektarbeit - ein unterrichtsbegleitendes Seminar 2" (Fortsetzung der LV aus dem WS)

Die Lehrveranstaltung aus dem WS 04/05 wird im Zusammenhang mit dem aktuellen Forschungsprojekt MediaArtLab@School fortgesetzt. Im Seminar wird ein Unterrichtsversuch mit digitalen Medien im Kontext ästhetischer Projektarbeit mit Mixed Reality-Konzepten entwickelt und in der Kunstpädagogischen Laborschule an der UNESCO-Schule Flensburg-Weiche, umgesetzt. Der Unterricht wird in einer 6. Klasse von Studierenden regelmässig geplant, moderiert und reflektiert. Dabei geht es um die Sensor- und Aktuator-basierte Entwicklung interaktiver Systeme. Es wird ein Spiel-Parcours wird entwickelt, der die Kulisse einer interaktiven Aufführung bildet. Der kunst- und mediendidaktische Ansatz nimmt exemplarische Arbeiten der Medienkunst und Entwicklungen interaktiver Technologien zum Anlass, individuelle Zugänge und persönliche Annäherungen an ein Thema mit Schüler/innen zu initiieren. Teilnehmer/innen sind gefragt, eigene Ideen und Erfahrungen aus der künstlerischen Praxis kreativ einzubringen und sich in die zu verwendenden Softwaretools einzuarbeiten.

Softwaregruppen: Interaktive Systeme und Roboter-Konzepte mit LEGO-Mindstorms Robolab
Grund- und Hauptstudium , insges. 5-stündig (Schule, Hochschule)
Scheine: FSP, Projekt, Medien, Fachdidaktik
Unterrichtstermin: Montags, 9.55-11.40, Kunstlehrerin Eva Heim, ggf. anschliessende Nachbesprechung (45-60 Min.)
Ort: UNESCO-Modellschule Flensburg-Weiche, Bahnstr. 20, Beginn: 4.4.05
Seminartermin , Mo, 16-18 Uhr ct., Uni HG, Computerlabor, R. 631
Die gleichzeitige Teilnahme am Unterricht, der anschliessenden Nachbesprechung sowie am Seminar sind verpflichtend.
Literatur und Internetressourcen demnächst unter www-daniela-reimann.de/lehrtaetigkeit
Kontakt: Daniela Reimann, HG 538, Sprechstunde n. V., Tel: 805- 2251



Studierende des Fachs Bildende Kunst entwickeln, programmieren und erproben interaktive Systeme und ihr Potenzial für den Kunstunterricht


"Medienpraxis Hypermedia- und Mixed Reality-Systeme"

Um digitale Medien für Unterrichtsprozesse einschätzen und adäquat vermitteln zu können, ist es erforderlich, diese Medien in der eigenen ästhetischen Praxis zu erproben und zu reflektieren. Im Seminar geht es um die eigenständige Konzeption, Realisation und Präsentation eines Medienprojekts im Bereich Hypermedia- und Mixed Reality-Umgebungen. Es werden künstlerische Projektideen für Interaktive Systeme von den Teilnehmern entwickelt und im Ästhetischen Werktagebuch dokumentiert.
Mittels ikonischer Programmierung werden Sensor- und Aktuator-basierte Systeme im künstlerischen Projektkontext konzipiert, im Rahmen von High-Tech Protototypen und Low-Tech-Modellen und in der Verbindung mit klassischen Entwurfsformen und anderen Medien realisiert. Im Mittelpunkt steht die praktische Auseinandersetzung mit dem digitalen Medium, seinen spezifischen Charakteristika und den Möglichkeiten der ikonischen Programmierung. Die Veranstaltung wird im WS fortgesetzt, so dass begonnene Projekte ggf. weitergeführt bzw. in der Schule realisiert werden können.
Literatur, Links: www.daniela-reimann.de/gamedesign.html .../publikationen.html
2stündig, Blockveranstaltungen: (2 Blöcke): Sa, 7.5. 10-18, Sa, 21.5., 10-18, R 631 (Computerraum)
Scheine: Medienpraxis, Fachdidaktik. Projektkonzeption, Prototypen und Ästhetisches Werktagebuch.
GS/HS
Anmeldung per email!
Es ist geplant, die Veranstaltung mit einer Exkursion ins ZKM Karlsruhe (im WS) zu verbinden. Im Zentrum für Kunst und Medientechnologie werden die Klassiker der Medienkunst im Medienmuseum sowie die aktuelle Ausstellung wahrgenommen. Exemplarische Arbeiten unterschiedlicher Richtungen werden ausgewählt, gemeinsam untersucht und vorgestellt. Aktuelle Ausstellung bis Ende 2005 im neuen Medienmuseum: Die Algorithmische Revolution inkl. der "Welt der Spiele: reloaded", ZKM_Medienmuseum | Lichthöfe 8+9, 1.+2.OG
Vorbereitende Veranstaltung: Termin NN, Aushang, Internet WS 2005/06

Literatur s. auch game design und Mixed Reality


Erprobungen im Medienlabor des Fachs Bildende Kunst

Projekt "Ich packe meinen Koffer"

Der Lichtsensor einer interaktiven Installation wird gestest

Projekt Froschkönig

Themenangebote für Studien- und Examensarbeiten

Im Rahmen des Forschungsprojekts MediaArtLab@School soll Schülerinnen und Schülern Medienkompetenz durch aktive Gestaltungsprozesse mit digitalen Technologien im Unterricht vermittelt werden. Kunststudenten arbeiten dabei seit WS 2004 mit Schüler/innen zusammen. Das weite Feld der digitalen Medien wird im Rahmen von Mixed-Reality-Konzepten im Unterricht umgesetzt und eröffnet für Sie als Student/in des Fachs Kunst viele Möglichkeiten, sich entsprechend Ihrer eigenen künstlerischen Praxis, ihrer Interessen und Erfahrungen, ganz aktuelle, neue Felder für den Kunstunterricht zu erschliessen. (Bezugsseminare sind "Kreative Medienkompetenz durch Hypermedia- und Mixed Reality-Systeme" sowie "Medienpraxis Hypermedia- und Mixed Reality-Systeme") Mögliche Themenbereiche sind u.a.

1.) Mixed Reality-Spiele-Welten im Unterricht Im Forschungsprojekt MediaArtLab@School wird Unterricht zum Thema "Mixed Reality-Spiele erfinden" aus dem WS weitergeführt. Dabei geht es nicht um die Verwendung sogenannter "Lernsoftware" und Edutainment-Anwendungen, sondern um das Erfinden und die aktive Entwicklung von Spiele-Konzepten in realen und digitalen Räumen.
In den Kleingruppen werden unterschiedliche Verwendungsarten des Computers thematisiert und miteinander verbunden, um multimediale Spiele-Welten zu realisieren.
Die Studien-/Examensarbeit sollte mit der aktiven Begleitung eines Unterrichtsversuchs an der UNESCO-Projektschule verbunden werden.

2.) Interaktive Installationen und Environments mit Mikrocomputern
Eigene Konzepte für interaktive Installationen sollen u.a. mittels Mikrocomputern und Sensorik entwickelt werden. Dabei steht die Auseinandersetzung mit dem Thema künstlerisch konzipierter interaktiver Systeme im Mittelpunkt. Hard- und Software-Grundlage stellt die Gruppe LEGO-Mindstorms (ZB Robolab) dar, die mit anderen digitalen und anderen Werkzeugen und Medien verbunden werden soll.
Die Studien-/Examensarbeit sollte mit der aktiven Begleitung eines Unterrichtsversuchs an der UNESCO-Projektschule verbunden werden.

3.) Performative Ansätze mit digitalen Medien im Unterricht
Videotanz hat sich in den letzten Jahren als eigenständiger Bereich der Kunst etabliert. Erweiterte Schnittstellen, bilderkennende und observierende Systeme wie Web Cams etc. ermöglichen einen stärker körperbezogenen Umgang mit digitalen Medien, die in der Schule bisher leider oft noch ausschliesslich am isolierten Einzelarbeitsplatz von den Kindern und Jugendlichen erfahren werden. Im Forschungsprojekt werden andere ZZ Ansätze erprobt, wie ZB der Bereich Tanz-Performance.
Die Studien-/Examensarbeit sollte mit der aktiven Begleitung eines Unterrichtsversuchs an der UNESCO-Projektschule verbunden werden.

4.) Digitale Medien und erweiterte Kommunikationsräume
Digitale Medien erweitern unsere Kommunikationsräume und Möglichkeiten vom real-physischen in den digitalen Raum hinein. Die Verwendungsarten des Computers eröffnen dabei komplexe Möglichkeiten für übergreifende Gestaltungsprozesse, die Text, Bild, Bewegtbild, Ton und Bewegung miteinander verbinden können. Synchrone (Textchat, 3D-Chat, Live-Cam, Videokonferenzsysteme) und asynchrone Kommunikationsformen (Email, Blogging, Hypermedia-Storytelling-Software etc.) gilt es dabei unter Einbeziehung ihrer eigenen Ideen und Ansätze zu erproben.
Die Studien-/Examensarbeit sollte mit der aktiven Begleitung eines Unterrichtsversuchs an der UNESCO-Projektschule verbunden werden.

5.) Mobile Systeme und lokative Medien
Konzeption von PDA-Anwendungen für Kunst und Unterricht.
Bei Interesse bitte Email schicken. Weitere Infos auf der Web Site des Projekts MediaArtLab@School

Hinweis: Im Rahmen des Forschungsprojekts werden auch Stellen für studentische Mitarbeiter besetzt. Die Ausschreibung finden Sie demnächst am schwarzen Brett und im Internet.

Ausblick: Im Laufe des Projekts werden kontinuierlich Lehrveranstaltungen mit Unterrichtsversuchen in der Schule verbunden. Weitere Lehrangebote werden zukünftig mit internationalen Kooperationspartnern initiiert und durchgeführt wie z.B. mit der VILNIUS PEDAGOGICAL UNIVERSITY http://www.vpu.lt/lt/news.full/581


Fachhochschule Frankfurt am Main, FB 4, Studiengebiet Ästhetik, Kommunikation und Medien, LV und Bilder im SoSe 2004, LV WS 2004/05

Mixed Reality-Räume konzipieren, gestalten und präsentieren

Im Seminar werden Möglichkeiten von 3D-Werkzeugen erprobt, Konzepte entwickelt und im Rahmen von Mixed-Reality-Räumen präsentiert. Ziel des Seminars ist es, die Software für die Erstellung von Räumen und digitalen, interaktiven Stellvertretern (Avataren) zu verwenden und dabei ihr Potenzial für pädagogische Prozesse kritisch und kreativ auszuloten.

Dabei sollen eigene Konzepte realisiert werden, die z.B. als Szenarien mit Grossbildprojektionen im Theaterraum umgesetzt werden. Zum Abschluss des Seminars werden die Ergebnisse im Theater der FH (ggf. Tag der offenen Tür) vorgestellt.

Literatur und Internetressourcen s. auch www.daniela-reimann.de/mixedreality.html

Termine:
Fr, 22.4.05, 13.30 - 14.15 Uhr
Block 1: Fr, 1.7. 12-18 ; Sa, 2.7, 10-18 Uhr;
Block 2: Fr, 8.7., 12-18; Sa, 9.7., 10-18


Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Fach Bildende Kunst
27. - 29. September 2005,
Lehrerfortbildung
ArtDeCom: Ästhetische und informatische Kompetenzbildung in der Schule (ENTFÄLLT!)

ArtDeCom leitet sich ab von "Theory and Practice of integrated Arts Design and Computer Science in Education", Theorie und Praxis integrierter ästhetischer und informatischer Aus- und Fortbildung mit dem Ziel eines aktiven, gestaltungsorientierten Umgangs mit digitalen Medien in der Schule.

Das Projekt ArtDeCom zielte auf die Verwendung digitaler Technologien in einer handlungs- und körperbezogenen Unterrichtsform. Die gleichzeitige Förderung von informatisch-kognitiven und musisch-künstlerischen Fähigkeiten erfolgte durch herkömmliche Entwurfstechniken und digitale Medien, die im Rahmen von Mixed-Reality-Lernrämen miteinander verbunden wurden.

(Drei Unterrichtsversuche des IMIS sind unter www.netzspannung.org/learning online aufbereitet: "Welt der Drachen", "Real, irreal, ganz egal?" und "SystemWusel" Weitere Beispiele (Kurzdarstellungen) hier:

"Virtuelle architektonische Modelle - Entwicklung einer 3D-Internet-Stadt"

"Online-Kommunikationsräume und Avatare"

"Interaktive Environments"

weitere geplante Lehrerfortbildungen hier



WS 2004/05

Kreative Medienkompetenz mit Hypermedia- und Mixed Reality-Systemen im Rahmen ästhetischer Forschungsprojektarbeit - ein unterrichtsbegleitendes Seminar

Im Seminar wird ein Unterrichtsversuch entwickelt und in der UNESCO-Schule Flensburg-Weiche umgesetzt. Es ist geplant, den Unterricht einer 8. Klasse regelmässig zu besuchen und in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Lehrkräften, Wissenschaftlern und studentischen Mitarbeitern zu reflektieren. Der kunst- und mediendidaktische Ansatz nimmt exemplarische Arbeiten zeitgenössischer Medienkunst als Ausgangspunkt, individuelle Zugänge und persönliche Annäherungen an ein Thema (z.B. öffentlicher Raum Fl-Weiche, erfundene Erfahrungsräume) zu initiieren. Die Teilnehmer/innen sind gefragt, eigene Ideen und Erfahrungen aus der künstlerischen Praxis kreativ einzubringen. Eigene Lehrversuche sind möglich und erwünscht.

Grund- und Hauptstudium, 4-stündig (Hochschule/Schule)
Scheine: Blockpraktikum, Projekt, Medien
Ort und Zeit: Terminänderung: Mo, 16-18 (statt Di, 10-12), HG , 6. Etage (Computerraum) und
UNESCO-Schule Flensburg-Weiche, Bahnstrasse 20, Unterrichtstermin im WS montags, 8.00 Uhr (Unterrichtsbeginn), 1. und 2. Std.



SoSe 2004 und WS 2004/05

Fachhochschule Frankfurt am Main, FB 4, Studiengebiet Ästhetik, Kommunikation und Medien


Reimann, Daniela
Mixed-Reality-Umgebungen in Lernprozessen
Web log zum Seminar (unter Mixed Reality)

Den virtuellen musealen Raum "Ich-Geschichten" der Studentinnen des FB 4 finden Sie hier. Sie können ihn mit dem Internet-Explorer ansehen und begehen, wenn Sie das den automatischen Download des Adobe Atmosphere-Plugins per Doppleklick aktivieren.

Die Lehrveranstaltung an der Fachhochschule Frankfurt am Main aus dem Sommersemester 2004 wird im Wintersemester 2004/05 (Info und Bilder hier) (Belegnr. 120532) fortgesetzt. Dabei geht es um die Konzeption einer multi-medialen Mixed-Reality-Umgebung. Das digitale Bild wird im Kontext umgebender, interaktiver Bildräume thematisiert. Avatarkonzepte und virtuelle Räume werden entwickelt und realisiert. Reale und digitale Objekte werden dann im Theater der FH in einen Ausstellungskontext gestellt.
Termine der Blockveranstaltungen: 14.1., 15.1., 19.1., 20.1. (Tag der offenen Tür mit Ausstellung), 10.00-18.00 Uhr, Computerraum FB4, Theaterraum der FH, Gleimstrasse 3



Studenten der Muthesius-Kunsthochschule im IMIS, MediaDocks der Universität zu Lübeck

2001-2004

Kunsthistorisches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Kunstdidaktik) und Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung

Reimann, Daniela, Höpel, Ingrid:
Kunst und Informatik 1 - Multimediale Konzeptionen für interaktive Anwendungen
Seminar CAU/Muthesius-Hochschule, Kunstdidaktik, LA, MA, Nebenfach Informatik, SoSe 2001

Reimann, Daniela, Höpel Ingrid:
Kunst und Informatik 2 - Multimedia Storyboarding
Seminar CAU/Muthesius-Hochschule, Kunstdidaktik, LA, MA, Nebenfach Informatik WS 2001/2

Reimann, Daniela
Multimediale Träume - Computer-Spiele-Welten - ein unterrichtsbegleitendes Seminar; LA, MA, Nebenfach Informatik
Seminar CAU/Muthesius-Hochschule, Kunstdidaktik, SoSe 2002

Reimann, Daniela
Wozu und wem nutzen Modellversuche in der Kunstpädagogik und was bedeuten sie für zukünftige Kunstlehrer/innen und Kunstlehrer/innenausbildung? - Qualitative Empirie in der Kunstpädagogik, ein unterrichtsbegleitendes Seminar, LA, MA, Nebenfach Informatik
Seminar CAU/ Muthesius-Hochschule, Kunstdidaktik, WS 2001 WS 2002/3
Hausarbeiten:
"Die Ergebnisse der PISA-Studie in Bezug auf das deutsche Bildungssystem, den Kunstunterricht und das Lernen am Computer" von Cornelia Kotterba

Reimann, Daniela
3-D-Internet-Welten, Mixed-Reality-Umgebungen und ihr Potenzial für Bildungsprozesse und kooperativen Projektunterricht , hochschulübergreifende Lehrveranstaltung mit Studenten der Kunstpädagogik (CAU und Muthesius-Hochschule Kiel) und der Medieninformatik am Institut für Multimediale und Interaktive Systeme, zus. mit Dr. Thomas Winkler, Universität zu Lübeck, SoSe 2003, zur Erstellung der CD-Rom "Mixed-Reality in Lernprozessen", LA, MA, Nebenfach Informatik, Dipl. Medieninformatik
Hausarbeiten:
Reflexion zur Erarbeitung der DVD "Mixed Reality in Lernprozessen" von Christian Aschberg

s. ARTKNOWLEDGE

Reimann, Daniela:
Mixed-Reality in Lernprozessen II, Seminar CAU/ Muthesius-Hochschule, Kunst-Didaktik, WS 2003/04 LA, MA, Nebenfach Informatik
Hausarbeiten und Entwürfe für Unterrichtsversuche:
"Der biografische Raum in der Adoleszenz als mediale Innenraumerfahrung. Ein Mixed Reality-Projekt. Expose zum Entwurf einer Lehrprobe im Fach Kunst" von Sabine Multhaup;
"Digitale Medien im Kontext von Kunst und Unterricht" von Höltermann, Janne ("Kameras", 2-Kanal Videoinstallation, 8:28 Min. Loop, auf Netzspannung.org)
"Digitale Medien und erweiterte Kommunikationsräume am Beispiel eines Modellversuchs im Unterricht", Jill Teichgräber.



Studierende im Forum der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung Kiel


1999-2003

Fernstudienzentrum der Universität Lüneburg

Konzeption und Gestaltung von Lern-Modulen für den internationalen Online-Kurs "Certificate in Online Education and Training (OET)", Studienbereiche: Course-Design von Internetlernumgebungen, Navigationsstruktur, nicht-lineare Erzählformen, Interface Design für den :

5 Jahre Lehrbeauftragte und Online-Tutorin für Online-Education and Training:Certificate in Online Education and Training, Tutorin in dem internationalen Online-Kurs in Zusammenarbeit mit Dr. habil. Peter J. Weber und Michael Ribold, in Kooperation mit dem Institute of Education, University of London (Anita Pincas) s. auch Projekte


WS 1997/98

InterACTIV Multimedia-Akademie NRW GmbH, ein Unternehmen der CUBIS-Gruppe und der ACTIV-CONSULT, Dortmund
Grundlagen der Mediengestaltung, Studiengang Multimedia-Producer



Durchgefürte und geplante Lehrerfortbildungen hier