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Exkursion zur Ars Electronica 2008


Medienpaedagogik PH Freiburg@ARS Electronica Linz 08, Cyberarts im O.K., Salat, Johannes Gees, CH (Foto: S. Biefang)

Infos zur Exkursion im Überblick:

Podcast zur ARS08
Videos ARS08@tagr.tv
Festival Archiv ARS

Das Thema des diesjährigen Ars Electronica Festivals 2008 lautet diesmal:

"A New Cultural Economy: When Intellectual Property Runs Up Against its Limits"

Ars Electronica 2008: Wenn Eigentum an seine Grenzen stösst
first statement: "Das Zeitalter von Copyright und geistigem Eigentum ist abgelaufen. Eine Entwicklung, die sich schon in den technischen Grundlagen des Internet manifestiert hat, ist in den Nutzungspraktiken der jungen Generation zum Leben erwacht und bringt eine neue Ökonomie des Teilens und des offenen Zugangs hervor. Mit dieser provokanten Formulierung stellt Ars Electronica eine der Kernfragen der modernen Wissensgesellschaft in den Mittelpunkt des diesjährigen Festivalprogramms: Es geht um den Wert geistigen Eigentums, um Informationsfreiheit und Urheberrechte, um das große Geschäft und die Vision einer offenen Wissensgesellschaft, die ihre neue ökonomische Basis auf Kreativität und Innovation aufbauen will. Es geht aber auch darum, dass es weithin an brauchbaren und tragfähigen Regeln und Gesetzgebungen für diese neue Realität fehlt und nicht zuletzt darum, dass die Arbeit daran nicht nur Juristen und Wirtschaftsexperten alleine überlassen werden sollte. Denn egal, von welcher Seite man sich der Frage nähert – von den Netzpiraten über die Neuerfinder der Allmende zu den Pionieren einer Sharing Economy oder den Apologeten der Creative Industries – wenn Wissen und Content tatsächlich das neue Kapital der postindustriellen Gesellschaft sein sollen, dann muss es fließen, dann muss es zugänglich sein, für alle." Quelle: http://www.aec.at/de/festival2008/first_statement.asp
© Ars Electronica Linz GmbH, Impressum, info at aec.at

Termin: 4.-9. September 2008, Linz, Austria.
Kosten: ca. 190,- Euro (inkl. Festivalpass, Bahnfahrt (Nachtzug/Auto selbstorg.), 5 Übernachtungen im Jugendgästehaus Linz m. Frühstück). Ein Reisekostenzuschuss ist in Beantragung.


Medienpaedagogik PH Freiburg @ Campus Tokyo@Ars Electronica Linz 08 ("ephemeral melody" is a novel musical instrument using soap bubbles).

Es werden eigene Sende-Beiträge (Podcast/Video) in Gruppen entwickelt. Freiburger Studenten arbeiten mit Studierenden der Bildnerischen Erziehung der Kunstuniversität Linz zusammen. Dabei werden eigene Ideen im diesjährigen Themenbereich erschlossen und später u.a. über soundnezz publiziert. Es wird hinter die Kulissen der mit dem Festival und den beteiligten Institutionen verbundenen medienpädagogischen Arbeitsfelder geblickt.
In Zusammenarbeit mit dem AEC (Leitung Nicoletta Blacher), ü19 freestyle computing-Wettbewerb (Projektleitung: Susi Windischbauer), Kunstuniversität Linz, Bildnerische Erziehung (Prof.Dr. Angelika Plank).
Nähere Information über die Exkursion und das Festivalprogramm bei Daniela Reimann.

Interessenten sollten sich umgehend in StudIP (Freiburg) und Ufg-online (Linz) anmelden, da Reservierungen vorgenommen werden müssen. Weitere Informationen per Email und in der Sprechstunde (daniela.reimann (atnospam) ph-freiburg.de), Mittwoch 15-16 Uhr, Kunzenweg 15, 03/33 (3. OG, IMB). Letzte Sprechstunde im SoSe: 16.7.

Zur Einstimmung ins Thema der Ars "A New Cultural Economy: When Intellectual Property Runs Up Against its Limits":
Vortrag von Lawrence Lessig, "How creativity is being strangled by the law", at TED-Talks sowie at YouTube

Kurzinfo zum Festival (s*. Wikipedia sowie auf der Festival Web site

Das Festival Ars Electronica wird seit 1979 jährlich in Linz durchgeführt, ist eins der international bedeutendsten Festivals der digitalen Medienkunst und -kultur. Weltweit war diese Veranstaltungsreihe eine der ersten, die sich mit den künstlerischen Möglichkeiten und gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitaltechnik auseinander setzte. Der Prix Ars Electronica ist der weltweit wichtigste Wettbewerb für CyberArts. Das Ars Electronica Center AEC versteht sich als /Museum der Zukunft /und präsentiert interaktive Medienkunst-Installationen, die erprobt werden können. Die Vielfältigkeit des Festivals spiegelt sich auch in den Ausstellungsorten: Brucknerhaus, AEC, Lentos-Kunstmuseum, OK, Kunstuniversität, Donauauen, Hauptplatz in der Innenstadt von Linz u.a.m. Sowohl in der realen wie auch in der virtuellen Welt umfasst die Ars Electronica folgende Abteilungen:

-Center - Das "Ars Electronica Center (AEC) - Museum der Zukunft" ist in Linz/österreich beheimatet und das führende Museum der digitalen Kunst und Medienkunst. Es wurde 1996 eröffnet und präsentiert dem Besucher auf 2000 m² Projekte rund um die Computerkunst und Technologie.

-Futurelab - Das Futurelab verfolgt interdisziplinäre Forschungsprojekte im Spannungsfeld von Kunst, Technologie und Gesellschaft.

-Festival - (jährlich im September)

-Prix - Jährlich werden Projekte mit dem Prix Ars Electronica ausgezeichnet. Dieser Preis wird oft als "Oscar" der Computerkunst bezeichnet. Die Auszeichnung erfolgt in den folgenden Kategorien:

o Computeranimation /Visual Effects
o Digital Music
o Interaktive Kunst
o Net Vision
o Digital Communities
o u19 - freeestyle computing (Computerwettbewerb für Kinder und Jugendliche unter 19 J.)

Neben u19 wird das Leonardo Education Forum "LEF@Ars- At the crossroads of media Arts&Science and Technology: Education in the 21st Century - what is to be done?" wahrgenommen, Termin: So/Sun 7.9., 13:00 - 15:00, Ars Electronica Center (VR-Arena): An update on the Leonardo Education Forum's mission and activities. Arts, science, design, technology, computer science and communication studies are key disciplines brought together in contemporary media arts, however relevant technologies develop rapidly and often separately from educational institutions. Consequently, a gap exits between the technological developments and its application in formal education worldwide at academic institutions as well as at middle school level and in hybrid educational scenarios.
Invited speakers: Christa Sommerer, Gerald Bast, Felix Stalder. Target group / Participants: educators, general public Organisers / Partners: Nina Czegledy LEF co-chair and Daniela Reimann, Lynn Hughes, LEF representatives. LEF Web site

In der Ausstellung präsentieren sich auch regelmässig Hochschulen und ihre neuen Studiengänge, wie z.B. der neue MA-Studiengang "Interface Culture" an der Kunstuniversität Linz. (Prof. Dr. Christa Sommerer und Prof. Dr. Laurent Mignonneau) Interface Culture @ Ars )

Neben den zahlreichen Veranstaltungen finden folgende 3 Ausstellungen statt: - Hybrid Ego. Towards A New Horizon of Hybrid Art - The University of Tokyo:
Seit dem Jahr 2002 laedt die Ars Electronica jeweils eine Kunstuniversitaet ein. Mit der Tokyo University nimmt erstmals eine allgemeine Universitaet am Festival teil. Die Tokyo University zeigt 25 Arbeiten aus drei Lehrgaengen (Graduate School of Interdisciplinary Information Studies (III), der Graduate School of Information Science and Technology und der Graduate School of Engineering), die allesamt um ein Thema kreisen: Hybrid Ego, das veraenderte, durch Technik transformierte Ich. - Ecology of the techno mind - The Featured Artscene 08
Setzte die Ars Electronica bislang stets eine/n Featured Artist in Szene, steht mit der jungen wie produktiven Medienkunstszene Sloweniens zum ersten Mal ein KuenstlerInnenkollektiv im Rampenlicht.
- CyberArts: Digitale Kunst auf hoechstem Niveau - die CyberArts-Schau praesentiert eine Auswahl der besten Arbeiten des Prix Ars Electronica.

Lageplan Kunstuniversitaet Linz

Ars Electronica ARCHIV

Zur Einstimmung ins Thema der Ars "A New Cultural Economy: When Intellectual Property Runs Up Against its Limits":
Vortrag von Lawrence Lessig, "How creativity is being strangled by the law", at TED-Talks sowie at YouTube



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